Partylaune an zwei Abenden, ausgelassene Stimmung, ideales Wetter, prächtige Kulisse und tolle Künstler auf der Bühne – all das hat das zweitägige Weinfestival auf dem Sigmaringer Leopoldplatz den über tausend Besuchern geboten. Bis weit nach Mitternacht vergnügten sich die Besucher auf dem Weinfestival, unterhielten sich bestens bei einem Glas Wein, diversen Cocktails und prosteten sich zu. Bei Jazz, Salsa oder Merengue – und das alles in moderater Lautstärke – kam auch die Kommunikation nicht zu kurz, so wie es Rolf Thiebach, Mitorganisator des Weinfestes für den Handels- und Gewerbeverein (HGV) – die Stadtinitiative, versprochen hat.

Gastronomen sind sehr zufrieden

„Das Fest ist gigantisch, den Leuten gefällt es“, strahlte Rolf Thiebach über das ganze Gesicht und auch die Gastronomen der Veranstaltung, Sacha Agic vom Theater Cafè, Neff Beser, Alfons X, und Guido Sigl äußerten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf des Festes, auch wenn sie zusammen mit dem Personal hinter der Bühne alle Hände voll zu tun hatten. Sowohl am Freitagabend wie auch am Samstagabend waren die Biertischgarnituren, die stilvoll mit schwarzen Hussen überzogen waren, dicht besetzt. Aber auch in der Mitte des Platzes waren die Partytische umringt von ausgelassenen Festbesuchern. Und je später der Abend wurde, gab es hier kaum noch ein Durchkommen, so viel gut gelaunte Menschen haben sich dort auf dem Leopoldplatz versammelt.

Die Band „Jazzbreath“ sorgte am ersten Abend für musikalische Untermalung des Festes und unterhielt die Gäste bis Mitternacht mit Jazzmelodien, darunter auch eigene Kompositionen. Am Samstagabend gab es ein Hauch von Karibik: Die Band „Cafè con Leche“ sorgte mit ihren südamerikanischen Klängen und Rhythmen für ausgelassene Stimmung und der Bühnenvorplatz verwandelte sich schlagartig in eine Tanzfläche für Jung und Alt.

Auserlesene Weine, diverse Cocktails, aber auch verschiedene Biere fanden großen Zuspruch. Das Personal hinter der Theke, unter ihnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Theater Cafés, des Alfons X und des Eichamtes, bedienten die wartenden Festbesucher, während zwei junge Damen die Gäste mit Weinflaschen in ihren Bauchläden versorgten. Lange Warteschlangen gab es an den Essenständen und die Besucher mussten einige Geduld mit aufbringen, bis sie in den Genuss von mexikanischen Spezialitäten oder Dennetle kamen, während Jungunternehmer Andy Negrero Abril, bekannt unter dem Namen „Andys Früchte“, für den Nachtisch sorgte.

„Wir sind mit dem Verlauf des Weinfestes sehr zufrieden“, zieht Gastronom Sascha Agic vom Theater Café erste Bilanz. Alles sei nach Plan gelaufen und es habe keine Zwischenfälle gegeben – sieht man einmal davon ab, dass in der Nacht von Freitag auf Samstag ein Witzbold offensichtlich der Meinung war, er müsste den Stecker für die Kühlanlagen ziehen.

Ob sich das Weinfest in der Kreisstadt auch finanziell für die Organisatoren gelohnt hat, wird sich für die Wirte, die morgen zu einer Nachbesprechung zusammen kommen, erst herauskristallisieren. Fest steht derweil: Auch nächstes Jahr wird es wieder ein Weinfest geben.