Zur Landeserstaufnahmeeinrichtung in der Kaserne haben die Stadt Sigmaringen und der Landkreis mit dem Land Baden-Württemberg sich auf einen zufriedenstellenden Kompromiss geeinigt. So wurde vereinbart, dass im Regelbetrieb bis zu 875 Personen untergebracht werden können, mit einer Aufenthaltsdauer von höchstens sechs Monaten. Der Wunsch einer Schließung bis 2020 ließ sich nicht realisieren, auf Basis einer Neubewertung soll 2022 neu verhandelt werden. Für die Dauer des aktiven Betriebs wird das Polizeirevier nach Bedarfslage mit einer Ermittlungsgruppe verstärkt und eine Polizeiwache auf dem Gelämde installiert. Präsentiert haben dies im Rathaus am gestrigen Freitagnachmittag (von links): Ministerialdirektor Julian Würtenberger, Bürgermeister Thomas Schärer, Landrätin Stefanie Bürkle und Vize-Regierungspräsident Utz Remlinger. Nun bedarf es noch der Zustimmung des Gemeinderats, der am Mittwoch, 27. September, dazu tagt. jüw/Bild: Jürgen Witt