Der Sportverein Schwenningen hat auf dem alten Sportplatz vor dem Sportheim in Schwenningen sein Elfmeter-Turnier ausgerichtet. Mit 30 gemischten Mannschaften war das Turnier so stark besetzt wie schon lange nicht mehr. Die Tochter von Turnierleiter Christof Greber, Sophia, zog die Mannschaften, die daraufhin in fünf Sechser-Gruppen die Vorrundenpaarungen "Jeder gegen Jeden" ausspielten. Dabei qualifizierten sich die drei Besten jeder Gruppe sowie der beste Viertplatzierte für die Zwischenrunde.

Hier waren vier Vierergruppen am Start, wobei die jeweils beiden Bestplatzierten in die K.O.-Runde der besten acht Teams einzogen. Nach dreieinhalb Stunden Showdown standen die Sieger und alle Platzierten fest. Der Bezirksligist TSV Dornhan, der sich gerade in Schwenningen im Trainingslager befand, konnte den Turniersieg einfahren sowie mit seinen beiden weiteren Teams die Plätze fünf und sechs belegen.

Blechbätscher als Überraschungszweite

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Ball: Das Überraschungsteam im Elfmeterschießen kommt aus Schwenningen (Landkreis Sigmaringen) und Irndorf (Landkreis Tuttlingen). Die Blechbätscher von der Firma Hans und Fred Mattes mussten sich erst im Finale den Profis vom Bezirksligisten TSV Dornhan I geschlagen geben. Das Bild zeigt den Turnierzweiter mit (von links) Markus Horne, Johannes Mattes, Alexander Steidle und Michael Ritter, vorn Nick Horne.
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Ball: Das Überraschungsteam im Elfmeterschießen kommt aus Schwenningen (Landkreis Sigmaringen) und Irndorf (Landkreis Tuttlingen). Die Blechbätscher von der Firma Hans und Fred Mattes mussten sich erst im Finale den Profis vom Bezirksligisten TSV Dornhan I geschlagen geben. Das Bild zeigt den Turnierzweiter mit (von links) Markus Horne, Johannes Mattes, Alexander Steidle und Michael Ritter, vorn Nick Horne. | Bild: Wilfried Koch

Überraschungszweiter wurde das Team "Blechbätscher" von der Firma Hans und Fred Mattes. Die drei Männer Christian Deufel, Thomas Beck und Michael Siber sicherten sich zusammen mit ihren Ehefrauen als Mannschaft "FC Kickschuh" den dritten Platz vor den "schwindligen Fünf". Siebte wurden "Stegy hot a Hackfress" vor den "Promillejägern". Für diese acht Teams gab es Gewinne wie ein Spanferkel, ein 30-Liter-Fass Bier, einen Schinken oder Essensgutscheine in der Schwenninger Gastronomie.

Nach der Siegerehrung spielte im Festzelt die Schwenninger Indie-Pop-Band "Corny Joke". Als Vorgruppe waren die vier Albstädter Jungs von "Zippo kennt's" zu hören. Beide Gruppen spielen in vier Wochen auch beim zweiten Hay-Mountain-Festival in Schwenningen.

Spielgemeinschaft Heuberg erfolgreich

Auch bei den C-Juniorinnen stellte die Spielgemeinschaft Heuberg zwei Teams. Eine wurde Turniersieger (im schwarzen Dress), die zweite Vierte (im grünen Dress). Hinten, von links: Trainer Stefan Herbig, Melina Stingel, Joleen Bücheler, Lea Mauritz, Eline Merz, Lea Kohlhepp, Julia Herbig, Luca-Lina Stiegler, Trainer Manuel Steeger. Vorn, von links: Amelie Löffler, Lea Schreyeck, Annika Mattes, Amelie Braun, Janine Hemmes und Luisa Hotz. Liegend die Tormädchen Anniko Müller und Michelle Högerl.
Auch bei den C-Juniorinnen stellte die Spielgemeinschaft Heuberg zwei Teams. Eine wurde Turniersieger (im schwarzen Dress), die zweite Vierte (im grünen Dress). Hinten, von links: Trainer Stefan Herbig, Melina Stingel, Joleen Bücheler, Lea Mauritz, Eline Merz, Lea Kohlhepp, Julia Herbig, Luca-Lina Stiegler, Trainer Manuel Steeger. Vorn, von links: Amelie Löffler, Lea Schreyeck, Annika Mattes, Amelie Braun, Janine Hemmes und Luisa Hotz. Liegend die Tormädchen Anniko Müller und Michelle Högerl. | Bild: Wilfried Koch

Bevor aber das traditionelle Elfmeter-Turnier stattfand, hatte der Veranstalter erstmals zu einem Mädchenturnier geladen. Vormittags waren die D-Juniorinnen am Ball und nachmittags kämpften die älteren Mädchen der C-Juniorinnen um Punkte. Jedes Team spielte gegen Jedes. Die Spielgemeinschaft (SGM) Heuberg war bei beiden Turnieren mit zwei Teams am Ball. Hier sind die Mädchen aus Stetten a.k.M., Frohnstetten, Storzingen und Schwenningen sportlich unterwegs.

Die erste Mannschaft der SGM Heuberg siegte bei den D-Juniorinnen mit zehn Punkten und 10:0 Toren vor dem SV Spaichingen mit sieben Punkten und 6:1 Toren. Den dritten Platz belegte der TSV Laufen mit sieben Punkten und 2:2 Toren vor der Spielvereinigung Leidringen mit vier Punkten und 3:2 Toren. Die SGM Heuberg II musste bei allen Partien Lehrgeld bezahlen mit null Punkten und 0:16 Toren.

Im neuen Outfit präsentierte sich das Team Rundstraße, das elfter wurde: (stehend, von links) Christian Greber, Sven Lerche, Peer Arndt, Björn Greber, (vorn, von links) Stefanie Koch und Achim Koch. Stefanie Koch war mit neun verwandelten von elf Elfmetern eine der besten Torschützinnen.
Im neuen Outfit präsentierte sich das Team Rundstraße, das elfter wurde: (stehend, von links) Christian Greber, Sven Lerche, Peer Arndt, Björn Greber, (vorn, von links) Stefanie Koch und Achim Koch. Stefanie Koch war mit neun verwandelten von elf Elfmetern eine der besten Torschützinnen. | Bild: Wilfried Koch

Sportvereinsvorsitzender Werner Scheuble ehrte die Sieger und bedankte sich auch bei den Schiedsrichtern und den Helfern. Er überreichte allen teilnehmenden Teams Pokale und Medaillen. Im Feld der C-Juniorinnen war ebenfalls die SGM Heuberg das beste Team. Alle vier Spiele wurden gewonnen, sodass sich die Mädchen über zwölf Punkte und 13:1 Tore freuten. Die Spielvereinigung Leidringen war mit neun Punkten und 16:4 Toren ebenfalls gut unterwegs und wurde Zweiter. Die Plätze drei bis fünf belegten die FSG Zizenhausen-Hindelwangen-Hoppetenzell mit sechs Punkten und 6:7 Toren, die SGM Heuberg II mit drei Punkten und 3:11 Toren sowie der TSV Laufen mit null Punkten und 3:18 Toren.

Vorsitzender: "Werden am neuen Konzept festhalten"

Werner Scheuble war mit dem Debüt des Mädchenturniers sehr zufrieden und meinte bei der Siegerehrung: "Wir werden an dem neuen Konzept festhalten und 2019 versuchen, wieder ein zweitägiges Spektakel ausrichten zu können." Die Mädchen waren vom Schwenninger Turnier begeistert. Sogar die beiden C-Juniorinnen-Teams, die am Samstagnachmittag von einem Regenguss überrascht wurden und klitschnass vom Platz schlichen, empfanden die Dusche vom Himmel als prickelnd.