Der baden-württembergische Minister für Justiz und Europa, Guido Wolf, war im größten Schwenninger Unternehmen zu Gast. Das Unternehmen Friedrich Stingel zählt gemeinsam mit dem Tochterunternehmen SBR Stingel-Baustoffrecycling 140 Mitarbeiter. Seniorchef Wolfgang Stingel freute sich zusammen mit seinen beiden Söhnen Christoph und Michael Stingel von der Geschäftsleitung sowie Bürgermeisterin Roswitha Beck über den Besuch des Ministers. Der SBR gehören derzeit 18 Brecheranlagen, die bundesweit bei der Aufbereitung von Baurestmassen zum Einsatz kommen. „Damit ist SBR der größte Baustoff-Recycler in Deutschland„, informierte Christoph Stingel.

Recycelte Baurestmassen werden im Straßenbau wieder verwendet

Auf mehr als 300 Baustellen hätten die Brecheranlagen in den vergangenen 3,5 Jahren Millionen Tonnen an Baurestmassen zu wiederverwertbarem Recyclingmaterial umgewandelt. Die Auftragslage der Tief- und Straßenbaufirma Stingel sei gut.

Minister Wolf zeigte sich von den großen Bergen an Recyclingmaterial beeindruckt, die nun wieder im Unterbau von Straßen verbaut werden können.

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Bürokratie als Belastung für mittelständische Unternehmen

Seniorchef Wolfgang Stingel berichtete dem Minister von der größten Baustelle, die die Firma je hatte. Dabei handelt es sich um die Umfahrung von Neuhausen ob Eck. Bürgermeisterin Bürgermeisterin Roswitha Beck erzählte vom Einsatz der Firma im Raum Albstadt: bei den Pflasterungen in Ebingen und im Stadtteil Tailfingen. „Wir sind froh, dass das Familienunternehmen mit seinen beiden Firmen seinen Sitz bei uns hat“, erklärte sie. Bei einer anschließenden Diskussion ging es um die laut Christoph Stingel zunehmende Bürokratie, die vor allem mittelständischen Unternehmen die Arbeit erschwere.