Ein letztes Mal haben die Schwenninger Jugendlichen und der Gemeinderat gemeinsam mit Bildungsreferentin Christine Brückner vom Forum Jugend, Soziales, Prävention des Landratsamtes Sigmaringen über die Entwicklung der Jugendarbeit in der Gemeinde gesprochen. Brückner begleitete seit April 2017 die Jugendarbeit in der Heuberggemeinde. Vorausgegangen war der Beschluss des Gemeinderats, dass sich Schwenningen am Bundesprojekt „Land(auf)Schwung“ beteiligt und einen sogenannten 14er-Rat als Vertretung für die jüngeren Einwohner einrichtet. Nun verabschiedete sich Christine Brückner nach rund zwei Jahren aus ihrer Funktion für die Heuberggemeinde.

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Bildungsreferentin Brückner: „Ich finde es toll, was ihr macht“

Brückner lobte sowohl die Gemeinderäte als auch die Jugendlichen. Nicht überall gebe es für junge Menschen so einen Rückhalt wie im Gemeinderat Schwenningen. Die Bildungsreferentin dankte dem Gremium für dessen Unterstützung. An die Jugendlichen gewandt sagte sie: „Ich finde es toll, was ihr macht.“

Bürgermeisterin sagt Jugendlichen Unterstützung zu

Auch Bürgermeisterin Roswitha Beck betonte, dass es aus ihrer Sicht bereits viele positive Impulse gegeben habe. Auch bezüglich des seit einem Jahr im Schulpavillon als Jugendraum bereitgestellten Klassenzimmers habe es nie Beschwerden gegeben. Gemeinsam mit Gemeinderätin Erika Veit-Straub (Freie Wähler) stellte sich die Bürgermeisterin als Ansprechpartnerin für die Anliegen der Jugendlichen zur Verfügung.

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Jugendliche äußern Wunsch nach Ferienprogramm

Pia Siber erklärte im Namen der Jugendlichen, dass es alle überrascht habe, wie schnell es mit der Jugendarbeit und dem Jugendraum vorangegangen sei. Doch es sei nicht leicht, neue Unterstützer zu finden: „Leider kommen keine Jüngeren“, erzählte sie. Sarah Stingel nannte die Zahl 15, als man sie nach der Anzahl der Jugendlichen fragte, die zu den Treffen an den Mittwochabenden kämen. „Aber wir können unmöglich jeden Mittwoch ein Programm anbieten“, stellte Pia Siber fest. Einmal im Monat sei das gut machbar. „Ein Ferienprogramm wie vor zwei Jahren in den Sommerferien wäre gut“, stellte sie in den Raum. Konkret vereinbart wurde im Rahmen der Sitzung diesbezüglich jedoch nichts.

Jüngere Leute müssen motiviert werden, sich zu engagieren

Christine Brückner sprach die Empfehlung aus, alle Jugendlichen im Dorf einzuladen – so, wie man es bereits vor zwei Jahren gemacht hatte. „Wir haben eine motivierte Mannschaft zusammen“, lobte sie. Doch man müsse daran arbeiten, jüngere Leute aufzunehmen, da aus beruflichen und privaten Gründen immer wieder Jugendliche die Gruppe verlassen.

Gemeinderat Vinzenz Greber (Freie Wähler) sagte, er halte es für absolut wichtig, dass die jetzigen Köpfe sich eigenständig ihre Nachfolger suchten, denn „es wäre schade, wenn man den Jugendraum wieder aufgeben müsste“. Gemeinderätin Erika Veit-Straub, die sich in den vergangenen zwei Jahren im Jugendbereich engagierte, meinte: „Die Jugendlichen haben es geschafft, dass es jetzt rund läuft – Hut ab!“ Sie werde nach den Sommerferien wieder bei der Programmgestaltung mithelfen, versprach sie.

Wunsch nach Außenbereich für Jugendraum wird geprüft

Bürgermeisterin Roswitha Beck informierte noch darüber, dass im Juli der neue Container mit sanitären Anlagen für die zusätzliche Kindergartengruppe aufgestellt werden soll. Dort sei auch ein separates WC für die Jugendlichen enthalten. Den Wunsch von Pia Siber, den Vorplatz des Jugendraumes mit Platten auszulegen und so eine Art Terrasse zu schaffen, will Bürgermeisterin Roswitha Beck prüfen.