Der Gemeinderat hat für die Grundinstandsetzung des asphaltierten Feldwegenetzes sowie eines geschotterten Feldweges eine Vorentscheidung getroffen. Mit Bewilligungsbescheid vom 3. Juli 2017 wurde der Gemeinde vom Regierungspräsidium Tübingen dafür ein Betrag von 60 000 Euro bewilligt. Grundlage war eine Kostenschätzung der Gemeinde über insgesamt 175 000 Euro.

In der Sitzung war Planer Hubert Wesner anwesend, der die einzelnen Maßnahmen mit Bildmaterial belegt vorstellte. Aus dem Gremium kam ein weiterer Vorschlag, den Weg, beginnend vom Spielplatz Horn bis zur Einmündung in den Stichweg zum Wasserreservoir und der Schutzhütte Horen, also 900 Meter Weg, zu sanieren. Diese Maßnahme wurde aber zum jetzigen Zeitpunkt auch aus Kostengründen zurückgestellt. Man konzentriert sich im Rat darauf, dringendste Wege zu richten. So auf den Werenwager Weg von der Einmündung Landesstraße Richtung Irndorf bis zur Einfahrt Walter Fritz sowie den Werenwager Weg auf Höhe Parkplatz Buche. Schwerpunkt wird auch die dringend notwendige Asphaltsanierung im „Wart“ sein. Außerdem muss der Schotterweg Sandgrube in den dringenden Bedarf aufgenommen werden. Die Ecke Horemer Weg/Heidenbühl beim Schuppengebiet gehört ebenfalls dazu. Weil aber sowohl der sich anschließende Weg Heidenbühl als auch auf der anderen Seite der Weg ins hintere Schuppengebiet in katastrophalem Zustand seien, kommt es hier zu einer noch größeren Aktion.

Hier muss dringend etwas getan werden. Denn die Wege sind für die Anlieger im Schuppengebiet Heidenbühl, aber auch für örtliche Land- und Forstwirte sowie Erholungssuchende von großer Bedeutung. <sup></sup>Bilder: Wilfried Koch
Hier muss dringend etwas getan werden. Denn die Wege sind für die Anlieger im Schuppengebiet Heidenbühl, aber auch für örtliche Land- und Forstwirte sowie Erholungssuchende von großer Bedeutung. | Bild: Wilfried Koch

Dafür verzichtet die Gemeinde auf den Ausbau des 720 Meter langen Weges Boschwiese-Ebinger Hardt. Dort wären Kosten von 66 500 Euro angefallen. Diskutiert wurde bei dieser Maßnahme auch eine Verbreiterung der Sanierungsstrecke um 50 Zentimeter auf 3,50 Meter. Dies hätte nochmals 44 000 Euro an Kosten verursacht. Jetzt werden die Sanierungen der festgelegten Feldwegestrecken ausgeschrieben. Bürgermeisterin Roswitha Beck betonte, dass aus Zuschussgründen die Arbeiten bis spätestens 3. Juli vergeben sein müssen. Das Gremium hofft, dass die Feldwegesanierungen noch in diesem Jahr umgesetzt werden.