Die Jugendlichen präsentierten ihr schmuckes neues Heim anlässlich dieses Termins der Öffentlichkeit. Schwenningens Bürgermeisterin Roswitha Beck, die sich gemeinsam mit Gemeinderätin Erika Veit-Straub als erwachsene Ansprechpartnerinnen den Jugendlichen bei Fragen, Problemen oder Unstimmigkeiten zur Verfügung stellen, eröffnete die Feierstunde im Pavillon der Nachbarschaftsgrundschule Schwenningen mit einem kurzen Rückblick auf die Geschichte, die zur Entstehung des Jugendraums geführt hatte.

Pia Siber bekommt von Dietmar Unterricker ein Gastgeschenk.
Pia Siber bekommt von Dietmar Unterricker ein Gastgeschenk.

Sie konnte auch Dietmar Unterricker, Roland Schönbucher sowie Christine Brückner vom Jugendamt beim Landratsamt Sigmaringen begrüßen, die in den vergangenen eineinhalb Jahren gemeinsam mit dem Gemeinderat und den Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren mit einer Ideenschmiede und der anschließenden Umsetzung viel für die Jugendarbeit im Heubergdorf bewirkt hätten, wie die Bürgermeisterin festhielt. Die Bürgermeisterin freute sich über die tolle Ausstattung des neuen Raums, der durch gespendete Möbel, eine Theke, eine Stereoanlage sowie durch viele kleine wichtige Dinge nun ein optimales Umfeld für die Jugend darstelle, wie sie sagte. "Mich würde es freuen, wenn ihr vielleicht einen festen Öffnungstag auf die Beine stellen könntet, wo andere Jugendliche dann wissen, heute können wir hierher kommen, heute ist hier was los, hier können wir uns treffen, reden, musikhören und chillen", sagte Beck.

Riesige Freude über neuen Raum

"Die Freude darüber, dass es so toll geklappt hat, ist bei uns riesig", sagte Pia Siber im Namen der Jugendlichen. "Es lohnt sich also wirklich für die Jugendlichen, sich in der Gemeinde einzusetzen." Auch wenn man denkt, man kommt nicht ans Ziel, gebe es doch noch einen Weg dorthin, sagte die 15-Jährige. Und auch seitens der anderen beteiligten Mädchen gab es viele positive Stimmen vor dem Hintergrund der Jugendraum-Einweihung: "Ich freue mich, dass Christine und die Gemeinderäte uns so unterstützt haben", sagte so beispielsweise Larissa Beck. Und Alina Kögel stellte erfreut fest: "Endlich haben wir einen Raum wo wir immer hinkönnen." Pia Sieber verlieh bei der Eröffnung auch ihrer Hoffnung Ausdruck, indem sie sagte: "Hoffentlich finden wir Schwenninger uns hier zusammen."

"Besser kann es nicht laufen"

Christine Brückner vom Landratsamt stellte fest: "Besser kann es gar nicht laufen wie hier in Schwenningen." Sie sprach an Bürgermeisterin Roswitha Beck ein großes Lob aus. Denn: "Das haben wir noch nirgends erlebt, dass eine Bürgermeisterin für unsere Jugendlichen Klingel putzen geht", hielt sie fest und erinnerte damit daran, dass Beck sich bei verschiedenen Einwohnern nach alternativen Räumlichkeiten für die Jugend informiert hatte, bis es zur Entscheidung des Gemeinderats kam, diesen Schulraum bereitzustellen. Brückner wünschte den Jugendlichen ein gutes Gelingen.

Mädchen bereiten ein Buffet vor

"Ihr seid mit diesem tollen Raum landkreisweit in der Hall of Fame", stellte Dietmar Unterricker vom Jugendamt fest. Er überreichte Pia Siber als Einweihungsgeschenk ein Poster. Darauf versammelt waren Fotos, die die bisherigen Aktionen der Jugendlichen festhielten.

Abschließend verwöhnten die Mädchen die vielen Gäste mit einem tollen Buffet mit Snacks und Fruchtspießen sowie mit alkoholfreien Getränken, die angeboten wurden. Sie alle hofften, war zu hören, dass künftig noch mehr Jugendliche und natürlich auch die Jungs in den neuen Raum kommen werden.