Knapp 40 Kinder, Frauen und Männer sind der Aufforderung der Gemeinde zur Landschaftsputzete gefolgt, verbunden mit einigen besonderen Aktionen zur Verschönerung des Orts. Sechs Stunden lang waren die Freiwilligen am Werk. Bürgermeisterin Roswitha Beck hatte die Aufgaben verteilt. Landwirte und andere Helfer hatten Traktorgespanne und Lastwagen zur Verfügung gestellt, außerdem zwei Radlader und Anhänger.

Michael Ritter, Simon Beck und Jochen Dannecker (von links) verteilten am Spielplatz Im Winkel die Holzhackschnitzel und erneuerten die Wippe.
Michael Ritter, Simon Beck und Jochen Dannecker (von links) verteilten am Spielplatz Im Winkel die Holzhackschnitzel und erneuerten die Wippe. | Bild: Wilfried Koch

Gemeindemitarbeiter unterstützen fachmännisch

Während einzelne Gruppen auf ihren vorgegeben Strecken nach Müll suchten, waren vier andere Gruppen an den beiden Spielplätzen "Im Winkel" und "Horn" sowie am Vorplatz der Heuberghalle sowie bei der Kirche anzutreffen. Die Gemeindearbeiter Daniel Bosch, Heinz Schmid und Jürgen Kathofer unterstützten die Maßnahmen fachmännisch.

Daniel Bosch, Frank Weber und sein Sohn Bastian pflanzten Bäume.
Daniel Bosch, Frank Weber und sein Sohn Bastian pflanzten Bäume. | Bild: Wilfried Koch

Bosch pflanzte mit Frank Weber und dessen Sohn Bastian vor der Kirchenmauer zwei Ahornbäume sowie eine Hainbuche in der Fridolin-Fink-Straße. Jochen Dannecker, Simon Beck und Michael Ritter kümmerten sich um den Spielplatz "Im Winkel". Sie verteilten dort neue Holzhackschnitzel und erneuerten die Holzwippe.

2000 neue Bodendecker an der Heuberghalle

Karlhans Glückler (links) pflanzte mit Markus Buck (hinten) vor der Heuberghalle Bodendecker.
Karlhans Glückler (links) pflanzte mit Markus Buck (hinten) vor der Heuberghalle Bodendecker. | Bild: Wilfried Koch

Vor einigen Tagen hatten die Gemeindearbeiter bei der Heuberghalle bereits die Bodendecker und den Humus entfernt. Jetzt wurden 2000 neue Bodendecker gepflanzt und 50 Kubikmeter Humus verteilt. Jürgen Kathofer, die Aushilfsgemeindearbeiter Adalbert Tribelhorn und Karlhans Glückler sowie Markus Buck, Gerhard Gölz und Alexander Beck packten hier an. Die 2000 Pflanzen reichten nicht ganz aus, sodass nachbestellt werden mussten.

Albverein am Spielplatz im Einsatz

Ewald Kleiner, Dietmar Steidle und Egon Siber schippten Sand am Spielplatz Horn.
Ewald Kleiner, Dietmar Steidle und Egon Siber schippten Sand am Spielplatz Horn. | Bild: Wilfried Koch

Aufgemöbelt wurd der Spielplatz "Horn" an der Straße Horemer Weg. Das Team vom Schwäbischen Albverein mit Ewald Kleiner, Egon Siber, Florian Lessner, Vinzenz Greber und Dietmar Steidle füllte 23 Tonnen Sand in den Sandkasten. Gemeindearbeiter Daniel Bosch hatte 7,5 Festmeter Fichte aus dem Gemeindewald mit Zimmermann Peter Straub rund um Sandkasten, Rutschbahn und Karussell gelegt und befestigt. Fritz Grad bearbeitete es mit seiner mobilen Bandsäge, sodass die Spielgeräte jetzt eine Einfassung aus Fichtenholz haben.

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23 Tonnen Sand und 35 Tonnen Hackschnitzel

Schließlich erhielt auch der Horn-Spielplatz eine Lage Holzhackschnitzel: Insgesamt karrte der Lastwagen 35 Tonnen Material zu den Spielgeräten. Das Team erneuerte auch den Holzzaun und baute eine neue Kletterwand auf. Hubert Schwanz, Andreas Entreß und Christian Kleinert erneuerten die Bretter an einem der drei Holzzelte.

Die Gemeinderäte Karl Siber und Erika Veit-Straub sammelten mit drei Kindern Müll in der Landschaft auf.
Die Gemeinderäte Karl Siber und Erika Veit-Straub sammelten mit drei Kindern Müll in der Landschaft auf. | Bild: Wilfried Koch

Unterdessen kamen die einzelnen Gespanne mit ihrem Müll auf dem Recyclinghof an, um zu entsorgen, was hier möglich war. Der Rest geht auf die Mülldeponie nach Ringgenbach. "Unglaublich, was die Leute alles in der Natur entsorgen wollen", sagte der frühere Lehrer der Schwenninger Schule, Dieter Hörnlein. Mit seinen ehemaligen Kollegen Ulrike und Werner Stark war er auf ein altes Fahrrad, auf Autoreifen und viele Heuballenfolien gestoßen.

Auch ein Werkstattofen unter den Fundstücken

Hörnlein erzählte von einem weiteren Fund im Birkhölzle: "Erst nachdem wir die Schamottsteine rausgeklopft hatten, konnten wir zu dritt einen schweren Werkstattofen auf unseren Anhänger aufladen." Abschließend trafen sich alle Helfer zum Vesper im Feuerwehrmagazin. Bürgermeisterin Roswitha Beck verwies auf die schwach vertretene jüngere Generation: Das Durchschnittsalter dürfe nächstes Mal niedriger sein.