Da nun nach und nach immer mehr Beschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie wieder aufgehoben werden, sind auch mehr Freizeitbeschäftigungen möglich. Besonders im Bereich Sport ist vieles wieder erlaubt.

Training unter strengen Hygieneregeln

So konnte der VfR Sauldorf bereits Anfang Juni wieder mit dem Training starten, zu Beginn jedoch nur unter strengen Hygieneregeln. Unter diesen Regeln entsprechende Aufgaben für die Übungspartien zu gestalten, sei eine kleine Herausforderung gewesen, da Fußball ein Kontaktsport sei, bei dem man sich oft nah kommt, erklärt Andreas Beck, neuer Trainer der Aktiven des VfR Sauldorfs.

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Inzwischen ist jedoch auf dem Platz wieder vieles erlaubt und nur noch grundlegende Regeln, wie Teilnehmerlisten und Desinfektion der Hände und Utensilien müssen beachtet werden. „Ich bin neugierig auf die ersten Testspiele. Wenn man wieder gegeneinander auf dem Platz steht, merkt man, wo man ist“, erklärt Beck. Auf jeden Fall spüre man die Motivation der Spieler, die Teilnahme am Training sei hoch und alle seien heiß auf den Wettkampf.

Soziale Kontakte haben gefehlt

Dieser Meinung sind auch seine Spieler. Pirmin Schellinger, der bereits seit der Jugend beim VfR spielt, erklärt, das Team sei voller Vorfreude und hoffe auf eine erfolgreiche Saison. Der Trainer setze neue Impulse und die Neuzugänge seien ebenfalls hoch motiviert. Einer dieser Neuzugänge, Tizian Hensler, der allerdings schon in der Jugend beim VfR spielte, erklärt weiter, dass die sozialen Kontakte und das Sporttreiben an sich während der Corona-Pause gefehlt hätten. Alternativen wie Joggen oder Fahrradfahren seien etwas anderes, da man beim Fußball miteinander auf dem Platz steht und hauptsächlich als Team Spaß hat.

Teamgeist ist weiterhin gut

Ein weiterer Neuzugang, Jonas Lilienthal, der Anfang März, kurz vor der Corona-Pause, beim VfR angefangen hat, bestätigt, dass das Training während der langen Pause natürlich gefehlt habe, aber der Teamgeist trotzdem sehr gut sei: „Ich wurde richtig gut aufgenommen und von Anfang an voll mitgezogen, der Zusammenhalt ist sehr gut“. Weiterhin erklärt er, dass das Training nun wieder gut läuft und viel Spaß mache und er hofft, wie wohl auch seine Spielkameraden, dass die Mannschaft nächste Saison gut dabei ist.

Gutes Bauchgefühl für neue Saison

Auch die Damenmannschaft geht mit einem guten Bauchgefühl in die neue Saison, nachdem sie während der Corona-Pause ziemlich alles auf Null stellen musste und lediglich durch Nachrichten, Videotelefonate oder verschiedene Challenges Kontakt halten konnte, berichtet Trainer Dominik Pascht. „Wir wollen auf jeden Fall im Mittelfeld mitmischen und haben einen starken Kader mit neuen Spielerinnen“, erklärt er weiter. Natürlich hat auch dieser Mannschaft während der Corona-Pause einiges gefehlt. „Das Team, das Beisammensein und der Spaß am Training haben gefehlt“, sagt Spielerin Lena Muffler. Alternative Möglichkeiten, wie der Besuch eines Fitnessstudios, ließen sich natürlich nicht mit dem Training vergleichen, erklärt Teamkollegin Jessica Buhl.

Bambinis und Kinderturnen noch nicht aktiv

Auch den Jüngeren im Verein wird wohl etwas fehlen, denn während die Jugendmannschaften ebenfalls wieder trainieren dürfen, ist für die Bambinis und das Kinderturnen noch immer Pause. „Hauptsächlich für die ganz Kleinen ist es unglaublich schade“, sagt Ulrike Rothengaß, Vorsitzende des VfR Sauldorf. Das Kinderturnen, das von einigen engagierten Müttern der Kinder selbstständig gemanagt wird, gehöre seit mehr als 20 Jahren zum Angebot des Vereins und es gebe immer eine sehr große Nachfrage, so Rothengaß weiter.

Familiensporttag fällt wohl aus

Darüber hinaus fällt für den VfR Sauldorf dieses Jahr wohl auch der Familiensporttag aus. Dieser war im vergangenen Jahr zum ersten Mal veranstaltet worden und war ein großer Erfolg, wie Rothengaß berichtet. „Alle, die mit dem Verein etwas zu tun haben, kommen an diesem einen Tag zusammen. Es ist für Jung und Alt etwas dabei“, erklärt sie weiter.

Zurückstecken wegen der Pandemie

Somit werde dieses Jahr eine wichtige Veranstaltung fehlen, da im Verein viel Wert auf die Familie gelegt werde. Jedoch müsse man dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie eben ein bisschen zurückstecken und vernünftig sein. Dass die Mannschaften zumindest in kleiner Form im Training wieder beisammen sein könnten, sei ein erster Schritt, so Rothengaß.