Einer alten Tradition folgend, veranstaltete die Dorfgemeinschaft nach 15-jähriger Pause am Ostermontag erstmals wieder ein Eierlesen. Das Organisationsteam, bestehend aus Mitgliedern des Fanfarenzugs, des Sportvereins und des Narrenvereins, konnte sich über viele Teilnehmer und Zuschauer freuen, dies sich am Morgen am ehemaligen Rathaus versammelten.

Jury kürt die schönsten Fahrräder

Beim Eierlesen stehen die Fahrräder im Mittelpunkt. Der Hintergrund: Die Veranstaltung wurde Anfang des 19. Jahrhunderts von einem mittlerweile nicht mehr bestehenden Radverein ins Leben gerufen. In drei Disziplinen mussten sich die 26 Teilnehmer beweisen. Eine Jury, der neben Bürgermeister Wolfgang Sigrist Bienenkönigin Lisa Löffler und Schwanenwirtin Luitgard Löffler angehörten, bewertete zunächst den Fahrradschmuck. Danach mussten die Teilnehmer möglichst langsam einen Hindernisparcours durchfahren – und das mit nur einer Hand am Lenker, denn es galt zusätzlich, ein Osterei auf einem Löffel zu balancieren und möglichst schadlos durch den Parcours zu bringen.

Nicht ganz einfach war die Aufgabe, den Hindernisparcours einhändig und möglichst fehlerlos zu durchfahren. Hier zu sehen ist Matthias Löffler, der auch mit seinem Fahrradschmuck einen der vorderen Plätze belegte.
Nicht ganz einfach war die Aufgabe, den Hindernisparcours einhändig und möglichst fehlerlos zu durchfahren. Hier zu sehen ist Matthias Löffler, der auch mit seinem Fahrradschmuck einen der vorderen Plätze belegte. | Bild: Bernd Schwarz

Teilnehmer zwischen fünf und 55 Jahren

Die meisten Punkte konnten die Teilnehmer in der dritten Disziplin erzielen: Vom Fahrrad aus versuchten sie, die Ostereier durch unterschiedlich große Ringe zu werfen. Für jeden Teilnehmer gab es drei Durchgänge. Je nach Altersgruppe wurden unterschiedliche Ringhöhen und Abwurfpunkte festgesetzt. Die 26 Teilnehmer waren in drei Gruppen eingeteilt: null bis zehn Jahre, elf bis 15 Jahre und 16 bis 99 Jahre. Die fünfjährige Maya Vögtle war die jüngste Teilnehmerin, Edwin Stefan mit 55 Jahren der älteste.

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Durch das Programm führte Elferratsmitglied Robin Schwarz von der Binkerzunft. Unterstützt wurde er vom Organisationsleiter des Fanfarenzugs Mario Löffler und Kevin Loll vom Sportverein, die zusammen für die Gesamtauswertung und Siegerehrung verantwortlich waren.

Die Sieger der verschiedenen Altersklassen zeigen ihre Urkunden. Hintere Reihe (von links): Oliver Löffler, Simon Löw und Klaus Veeser. In der Mitte (von links): Marco Schafheitlin, Fabio Schaz und Niklas Hahn. Vorn (von links): Heidi Mühlherr, Yannick Löffler und Matteo Schaz.
Die Sieger der verschiedenen Altersklassen zeigen ihre Urkunden. Hintere Reihe (von links): Oliver Löffler, Simon Löw und Klaus Veeser. In der Mitte (von links): Marco Schafheitlin, Fabio Schaz und Niklas Hahn. Vorn (von links): Heidi Mühlherr, Yannick Löffler und Matteo Schaz. | Bild: Bernd Schwarz

Die Sieger der drei Altersklassen

Sieger in der Altersklasse bis zehn Jahre wurde Yannick Löffler mit 568 Punkten vor Matteo Schaz (528) und Heidi Mühlherr mit 447 Punkten. Fabio Schaz belegte mit 489 Punkten den 1. Platz in der Altersgruppe elf bis 15 Jahre, gefolgt von Niklas Hahn (422) und Marco Schafheitlin mit 251 Punkten. Bei den Erwachsenen (16 bis 99 Jahre) hatte Simon Löw mit 530 Punkten einen kleinen Vorsprung gegenüber Klaus Veeser mit 503 und Oliver Löffler mit 470 Punkten.