Die jüngste Gemeinderatssitzung im kleinen Saal des Sauldorfer Bürgerhauses hatte eine sehr kurze Tagesordnung. Bürgermeister Wolfgang Sigrist hatte zur Ehrung und Verabschiedung einiger Ratsmitglieder eingeladen.

Rückblick auf vergangene Amtsperiode und Projekte

Zunächst blickte er auf die Projekte der vergangenen Amtsperiode zurück, zu denen unter anderem die Baugebiete Obere Mühläcker im Ortsteil Boll sowie Riedöschle IV in Unterbichtlingen, die Sanierung der Schülertoiletten an der Raster Auentalschule oder der Neubau eines neuen Feuerwehrgerätehauses mit angeschlossenem Bauhof zählten.

Dann folgte ein Rückblick auf längere Zeiträume: Monika Schmid war fünf Jahre für Sauldorf als Gemeinderätin tätig. Zuvor hatte sie sich für die Gemeinde im Kreistag engagiert. Ihr Blickwinkel als Frau auf manches Thema habe die Arbeit des Gremiums stets bereichert, betonte Wolfgang Sigrist. Ebenfalls fünf Jahre war Georg Mors Schnittstelle zwischen den Vereinen seines Heimatdorfes und dem Sauldorfer Gemeinderat. Karl Muffler, der auch aus dem Gremium ausschied, vertrat die Seite der Landwirtschaft und brachte ebenso wie der scheidende Karl-Heinz Sprenger sein Fachwissen bei den Diskussionen um manches Bauvorhaben ein.

Karl Springindschmitten hatte stets wie Klaus Beck ein waches Auge auf die Finanzlage der Gemeinde, sagte der Bürgermeister. Eben gerade diese Vielfältigkeit der Charaktere habe der Arbeit im Gremium eine besondere Qualität verliehen.

Auszeichnungen für jahrzehntelangen Einsatz für die Gemeinde

Dies führte auch Karl Springindschmitten an, der im Namen aller scheidenden Räte einige Worte des Dankes äußerte. „Es war stets ein harmonisches Gremium mit einer guten Zusammenarbeit, bei allen Meinungsverschiedenheiten“, lautete sein Resümee. Neben den Verabschiedungen gab es auch Auszeichnungen für Mitglieder, die sich viele Jahre lang kommunalpolitisch im Gemeindetag engagierten: Für zehn Jahre wurden Roland Halder und Karl-Heinz Sprenger geehrt, für 20 Jahre Klaus Beck, Karl Muffler und Karl Springindschmitten. Auf über 30 Jahre blickt Ottmar Schober.