Heute und nächste Woche beginnen wieder die Proben der sechs Chorgruppen bei der Chormusik Rast-Bichtlingen. Die Pause hatten sich die kleinen und großen Sänger verdient. Denn es ist nun ein Jahr vergangen, als die Proben für das Musical „Die Schöne und das Biest“ im Chor und Schauspiel begannen, teilt der Verein mit. Noch heute bilden die Schauspieler ihre Rollen als Profilbild in Whatsapp ab.

Ob Kinder überhaupt wissen, dass das Biest einen Namen (Jonas) hat? Inzwischen rufen viele nur noch "Biest" und er hört darauf. Noch immer spürt Melanie Schatz eine Gänsehaut, wenn sie an das unbeschreibliche Gefühl Minuten vor der Premiere denkt. Noch heute berichtet sie mit Tränen in den Augen, von einer Verliebtheit und wie sie in eine komplett unreale Welt verzaubert wurde, wenn sich der Vorhang für ihr einstudiertes Schauspiel hob.

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Miteinander von Jung und Alt

Nicht zu übersehen ist im Proberaum sogar noch das aufwendige Kostüm von Madame Kommode, das zwischenzeitlich zum Stehtisch umgewandelt wurde. „Neben Geliehenem und Verkauftem lagern wir auch viele Requisiten ein“, erklärt Daniel Faschian. Durch die wöchentlichen Proben, die Mitgestaltung von Gottesdiensten, Konzerten und Musicals wird die Chorgemeinschaft der Chormusik Rast-Bichtlingen wesentlich geprägt. „Das Miteinander von Jung und Alt und aller Chorgruppen ist durch das Musical noch mal weiter angewachsen, ich empfinde es wie eine große Familie, in der jeder seinen Platz hat“, erklärt Dirigent Volker Nagel.

Das Musical „Die Schöne und das Biest“ hat Spuren hinterlassen. In allen Chorgruppen finden sich immer freie Stühle, die zum Neueinstieg einladen. Wer neben Schul- und Berufsalltag Spaß an Singen, Stimmbildung, musikalischer Förderung, Gemeinschaft und an einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung hat, den erwartet ein engagiertes Leitungsteam, das die Chorgruppen altersgerecht betreut und ausbildet, sagt Volker Nagel. Bei der Chormusik Rast-Bichtlingen ist jede Stimme, ob jung oder alt, eingeladen, sich aufzumachen zum Gesang. Passend zum Zitat von Franz von Assisi: „Schon ein kleines Lied kann viel Dunkel erhellen.“