Wenn man Berthold Reichle sucht, dann braucht man nicht lange überlegen, wo er sein könnte. Denn derzeit gibt es etwas, was seine Aufmerksamkeit und Anwesenheit erfordert: der Neubau des Feuerwehrhauses.

Das könnte Sie auch interessieren

„Wir sind gut in der Zeit und der finanzielle Rahmen wird eingehalten“, sagt der Gesamtkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Sauldorf im Gespräch mit dem SÜDKURIER. 2,5 Millionen Euro sieht die Planung vor. 530 000 Euro gibt es aus dem Ausgleichstock und der Fachförderung für die Feuerwehren als Zuschuss. Auch der Bauhof gehört zum Neubau und somit schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe.

Ausrüstung und Fahrzeuge von gleich drei Abteilungen

Im neuen Gebäude werden gleich drei Abteilungen ihre Ausrüstung und ihre Fahrzeuge unterbringen: Wasser, Rast und Sauldorf selbst. Mit der Konzentration wird es leichter, die vorgeschriebenen Hilfsfristen einzuhalten. Und auch die Lage an der Kreisstraße wird als optimal angesehen, wenn es um das schnelle Ausrücken geht. Platzprobleme gibt es jetzt auch nicht mehr, dafür gibt es sogar einen Übungsturm.

Das könnte Sie auch interessieren

Was mit den nicht mehr benötigten Räumen in Wasser und Rast geschieht, das steht noch nicht fest. Sicher ist aber, dass die 70 Einsatzkräfte der drei Abteilungen durch die räumliche Zusammenlegung im Kernort schlagkräftiger werden.

Kameradschaft in Teilorten wird weiter gepflegt

Dass die Kameradschaft weiterhin auch in den Teilorten gepflegt wird, das ist für Berthold Reichle keine Frage. Seine Abteilungskommandanten und er verfügen über insgesamt 135 Aktive in den verschiedenen Abteilungen und Nachwuchsprobleme gibt es bislang noch nicht. „Und das ganz ohne Jugendfeuerwehr“, sagt der 63-Jährige.

Rund 700 Stunden Eigenleistung

Sauldorf gehört zu den drei Kommunen im Landkreis, die noch ohne Nachwuchsorganisation sind. Rund 700 Stunden Eigenleistung haben die Feuerwehrleute vor allem im Bereich Pflasterarbeiten erbracht.

Geräteschau und Blaulichtparty

Auch das ist ein Grund fürs Feiern. Vom 21. bis 23. September wird man das dann auch ausgiebig tun. Neben der offiziellen Einweihung gibt es auch eine Geräteschau der Kameraden aus Meßkirch und eine natürlich öffentliche Blauchlichtparty.