Seit 2008 treten Bürger in Baden-Württemberg für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. In diesem Jahr findet das Stadtradeln vom 20. Juni bis zum 10. Juli statt. Bislang haben sich schon etliche Kreiskommunen und der Landkreis selbst angemeldet. Einzelpersonen und Teams können wieder in den Wettbewerb treten, um in den drei Wochen möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurückzulegen. Arbeits- oder Schulweg, die Einkaufsfahrt, als Freizeitbeschäftigung oder als Leistungssport – jeder Kilometer, der mit dem Rad oder E-Bike anstelle des Autos zurückgelegt wird, trägt dazu bei, klimawirksame CO2-Emissionen zu vermeiden und leistet zudem einen Beitrag für die eigene Gesundheit und Fitness. Aber nicht nur der Klimaschutz spielt eine Rolle, sondern auch die Gemeinschaft. Und trotz neuem Tank-Rabatt lässt sich viel Geld sparen, wenn das Auto stehen bleibt. Ziel ist es vor allem, das Bewusstsein in der Bevölkerung für eine umweltschonende Lebensweise und Mobilität dauerhaft zu stärken.

Zum zweiten Mal dabei

Pfullendorf beteiligte sich 2021 zum ersten Mal beim Stadtradeln, der weltgrößten Fahrradkampagne. 657 Radelnde haben in 57 Teams über 156 000 Kilometer geschafft und damit 23 Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) eingespart. Auf Kreisebene belegte Pfullendorf den dritten Platz hinter Sigmaringen und dem Kreisieger Bad Saulgau. In diesem Jahr nimmt Pfullendorf wieder am Wettbewerb Stadtradeln teil.

Unternehmen, Vereine und Gruppen machen mit

Ziel ist es, vom 20. Juni bis zum 10. Juli so viele Kilometer wie möglich CO2 frei zurückzulegen, also mit dem Fahrrad, dem E-Bike oder dem Pedelec. Gefahren wird beim Stadtradeln nicht alleine, sondern in beziehungsweise für Teams. Egal ob Vereinsmannschaften, ganze Unternehmen oder einzelne Abteilungen, Schulen und Schulklassen, Stammtische oder Familiengruppen, alle können sich in einem Team zusammenschließen. Dabei sammelt jeder einzelne für sein Team Kilometer. Ob diese Kilometer auf dem Weg zur Schule, in die Arbeit oder bei der Fahrradtour am Wochenende gesammelt werden spielt dabei keine Rolle, denn jeder Kilometer zählt.

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In Pfullendorf sind schon fast 300 Bürger angemeldet

In Pfullendorf sind aktuell schon über 35 Teams angelegt und bis jetzt haben sich 285 Radler in der Linzgaustadt und den Ortsteilen registriert, um am Wettbewerb teilzunehmen. Mit dabei sind beispielsweise die Verwaltungsradler, Firmen, Kindergärten, die beiden ortsansässigen Banken, Vereine, Schulen und auch Teams der Stauferkaserne. Das größte Team bildet bislang die Sparkasse Pfullendorf-Meßkirch mit 46 Mitradlern gefolgt vom Team der Geberit mit 34 Fahrern. Auch Familien und Paare haben ihre eigenen Teams gegründet.

„Offenes Team“ für alle interessierten Fahrradfahrer

Wer am Ende die Nase vorn hat, wird sich zeigen. Wer kein passendes Team findet schließt sich dem „offenen Team“ an. In diesem Jahr nehmen neben Pfullendorf auch Herdwangen-Schönach, Wald, Mengen, Bad Saulgau, Sigmaringen, Herbertingen, Veringenstadt und Neufra im Landkreis teil. Somit steht einem spannenden Wettbewerb im Landkreis nichts im Wege. Die Bürgermeister der teilnehmenden Kommunen trommeln kräftig die Werbetrommeln und schreiten mit positivem Beispiel voran.