Der Profifußball ist vorangeprescht, und hat nach dem Corona-bedingten Pause wieder den Spielbetrieb aufgenommen, unter Einhaltung von Schutzvorschriften und ohne Zuschauer. Hingegen ist für den Amateurfußball noch keine verbindliche Regelung getroffen, wiewohl der südbadische Verband im Grundsatz den Abbruch der laufenden Saison plant. Die endgültige Entscheidung wird am 20. Juni auf einer Verbandsversammlung getroffen.

„Hoffe auf einen normalen Start der nächsten Saison“

„Wir begrüßen die Entscheidung, einen Schlussstrich unter die Saison zu ziehen“, bekennt Robert Hermanutz, sportlicher Leiter des SC Pfullendorf. Er könne sich einfach vorstellen, dass man in dieser Saison noch einmal spielen werde. Im Moment gehe die Gesundheit vor, und wenn man sehe, wie viel Schaden die Wirtschaft nehme, stehe der Fußball gerade hinten an. „Aber ich wäre einfach auch froh und glücklich, wenn die nächste Saison ganz normal beginnen würde“, ergänzt Hermanutz.

„Hochtalentierte Mannschaft weiterentwickeln“

Für die sportliche Ausrichtung des SCP bringt die aktuelle Krise und seine Folgen nach Überzeugung des Sportmanagers keine gravierenden Veränderungen mit sich. Der SC Pfullendorf werde weiter den Weg mit jungen talentierten und ehrgeizigen Spielern gehen, was sich mit den Vorstellungen von Trainer Adnan Sijaric decke, der die hochtalentierte Mannschaft Stück für Stück weiterentwickeln und den Zusammenhalt des Teams stärken möchte.

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„Kader wird auf der ein oder anderen Position verändert“

„Das Gros der Mannschaft bleibt zusammen, als Konsequenz der vergangenen Saison soll der Kader aber auf der ein oder anderen Position verändert und verstärkt werden“, antwortet der erfahrene Sportsmann auf die SÜDKURIER-Frage nach möglichen Zu- und Abgängen. Sportliches Ziel sei, sich in der Verbandsliga weiter nach oben zu arbeiten und durch attraktiven und offensiveren Fußball noch mehr Zuschauer zu gewinnen: „Des Weiteren wollen wir die U21 zu einem weiteren Talentpool entwickeln und einen Aufstieg in die Bezirksliga anstreben“.

„Führen mit Sponsoren vielversprechende Gespräche“

Froh und stolz ist Hermanutz, dass die Sponsoren dem Verein in diesen schwierigen Zeiten die Treue halten. Kündigungen von Sponsoren oder auch von Mitgliedern gebe es nicht. „Unser Sponsoren- und Marketingteam führt gerade vielversprechende Gespräche, was die zum Saisonende auslaufende Sponsorenverträge betrifft“, ergänzt der Manager, dass man weiter auf der Suche nach weiteren Sponsoren, Gönner, Werbepartner, Helfer und Freunde sei. „Es gilt, nach vorne zu blicken und bis dahin versuchen, sich strukturell zu verbessern“, gibt er als Marschroute aus.

Lose Gespräche wegen dem vakanten Amt des Vorsitzenden

Auf Grund der aktuellen Entwicklung des Coronavirus und der damit in der Öffentlichkeit diskutierten Maßnahmen wird die verschobene Mitgliederversammlung zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Einen Termin werde man rechtzeitig bekannt geben. Was die Suche nach einem Nachfolger für den zurückgetretenen Jobst Florus als Vorsitzenden betreffe, sind nach Angaben von Robert Hermanutz die ersten losen Kontaktgespräche geführt worden: „Wir werden final aber noch etwas Zeit brauchen.“

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