Die Hitzeglocke hängt über Deutschland. Die Menschen schwitzen im Büro und Beschäftigte auf dem Bau werden besonders gefordert. Ursula Fritschi aus Meßkirch schätzt den Sommer als Jahreszeit. Hier gönnt sie sich nach dem Friseurbesuch im Café Stil & Genuss am Marktplatz in Pfullendorf einen kühlen Eiskaffee. Ansonsten lautet ihr Tipp bei Hitze: „Keine Hektik, alles etwas langsamer angehen lassen. Und zu Hause die Rollläden runter, dann bleibt es in den Räumen kühl.“

Tagespflege: Trinken ist enorm wichtig

Pflegerin Theresa Suarez von der Tagespflege des Spitalfonds.
Pflegerin Theresa Suarez von der Tagespflege des Spitalfonds. | Bild: Johanson, Kirsten

In der Tagespflege des Spitalfonds macht Pflegerin Theresa Suarez am Vormittag mit den Senioren im Schatten der Bäume Gymnastik. „Nachmittags gehen wir nicht mehr in den Garten, wenn es so heiß ist“, sagt Pflegedienstleiterin Marion Benkler. Dass die Gäste viel trinken, sei wichtig. Zudem gibt es erfrischende Wassermelone, viel Obst oder auch mal ein Eis.

Besucher aus Griechenland und der Drehorgelspieler

Mirko Siakkou-Flodin (links) aus Wilhelmsdorf lauscht auf dem Marktplatz mit seiner Mutter und deren Freundin dem Drehorgelspieler.
Mirko Siakkou-Flodin (links) aus Wilhelmsdorf lauscht auf dem Marktplatz mit seiner Mutter und deren Freundin dem Drehorgelspieler. | Bild: Johanson, Kirsten

Mirko Siakkou-Flodin aus Wilhelmsdorf lauscht auf dem Marktplatz mit seiner Mutter und deren Freundin dem Drehorgelspieler. Die beiden Frauen sind zu Besuch aus Griechenland, hohe Temperaturen sind sie gewohnt. „In Griechenland verbringen wir die Mittagsstunden bei großer Hitze im Haus, wo es kühl ist, und sind dann abends wieder aktiv.“ Johann Kartmann aus Ostrach schützt sich mit einem Hut gegen zu viel Sonne und freut sich auf seinen Garten. „Der beste Schatten ist unterm Nussbaum!“

Arbeiten auf dem Bau

Albert Wacker ist Bauarbeiter bei der Firma Hawle.
Albert Wacker ist Bauarbeiter bei der Firma Hawle. | Bild: Johanson, Kirsten

Sicherheitsschuhe, Handschuhe, Helm – bei dem Wetter kein Vergnügen. Schweißen mit Heißluft beim Innenausbau einer Schieberkammer steht Albert Wacker bevor. „Ich rechne mit 40, 50 Grad“, so der Bauarbeiter der Firma Hawle. Wenn die Kammer mit einer weißen Plane abgedeckt wird, kann zumindest ein bisschen Hitze abgehalten werden. „Sehr viel Wasser trinken“, lautet Wackers Devise. Und draußen auf der Baustelle: die Sonne meiden, so gut es geht.

Auch der Wolf ist in seinem Sommerfell unterwegs

Auch der Wolf ist in seinem Sommerfell unterwegs.
Auch der Wolf ist in seinem Sommerfell unterwegs. | Bild: Hegering Reutlingen

Unser Bild zeigt einen Wolf, der in der vergangenen Woche in St. Johann (Landkreis Reutlingen) gesichtet wurde. Das baden-württembergische Umweltministerium hat die Echtheit des Fotos einer Wildtierkamera bestätigt. Am gleichen Tag wurde das Tier von einem Spaziergänger gesehen und einen Tag später in Lichtenstein gesichtet. Die forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg geht davon aus, dass es sich jeweils um das selbe Tier gehandelt hat.

Für Abkühlung ist gesorgt

Badegäste im Seepark: Peter Feineisen, Egbert Gsell und seine siebenjährige Enkelin Maya sowie Jürgen Rauch (von links).
Badegäste im Seepark: Peter Feineisen, Egbert Gsell und seine siebenjährige Enkelin Maya sowie Jürgen Rauch (von links). | Bild: Volk, Siegfried

Abkühlung im kühlen Nass, so wie hier im Seepark, ist immer noch die beste Methode, um die Hitze zu überstehen. Jürgen Rauch (rechts) genießt seinen Urlaub am heimischen Badestrand im Seepark und trifft auch stets Freunde und Bekannte so wie Badegäste im Peter Feineisen, Egbert Gsell und seine siebenjährige Enkelin Maya (von links).