Die Schüler der Klassenstufe 10 am Staufer-Gymnasium arbeiteten als Praktikanten in den unterschiedlichsten Berufen. Das wird ihnen durch die Berufsorientierung an Gymnasien (BOGY) ermöglicht, bei der sie einen zweiwöchigen Praktikumsplatz in einem Beruf, der sie interessiert, erhalten. Durch das BOGY sammeln die Schüler erste Erfahrungen in der Berufswelt und finden vielleicht dabei sogar ihren Traumberuf. Zum BOGY gehört auch das Schreiben einer Bewerbung und ein Vorstellungsgespräch, das mit den Lehrern geübt wird. Da die Bewerbungsphase in diesem Jahr mitten in der Corona-Pandemie und dem zunächst dadurch erzwungenem Lockdown stattfand, war der Start für viele Schüler enttäuschend, denn Betriebe cancelten die zugesagten Praktikumsstellen, wegen des möglichen gesundheitlichen Risikos.

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Clemens Leiß teilt sein Praktikum in zwei Teile auf

Elias Balko absolvierte sein Praktikum im Kindergarten Neidling, denn ihm macht es sehr viel Spaß, sich mit Kindern zu unterhalten und mit ihnen zu spielen. Hauptsächlich kümmerte er sich darum, dass die Kinder ruhig und beschäftigt waren, jedoch blieben ihm Aufgaben, wie den Tisch abzuwischen oder die Spülmaschine auszuräumen, nicht erspart. Clemens Leiß wählte eine besondere und äußerst beliebte Art, sein BOGY auszuführen. Er teilte sein Praktikum in zwei Teile auf. Für die erste Woche entschied er sich für die Firma Hennig. Dort war er jeweils zwei Tage praktisch und theoretisch tätig. Er durfte verschiedene Bereiche und Werkstätten kennenlernen, wie das Büro oder die Fabrikhalle. Praktische Erfahrung sammelte Clemens durch das Herstellen von Gegenständen. Seine zweite Praktikumswoche verbrachte er dann bei der Firma Künstle, wo er Einblicke in eine Zimmerei bekam.

Abraham Taraca schnuppert bei der Bundeswehr

Arthur Radkte entschied sich für ein Praktikum bei der Firma Escad im Bereich Engineering. Dort lernte er etwas über den Alltag eines Ingenieurs und arbeitete mit professionellen Programmen, um 3D-Modelle von den unterschiedlichsten Dingen herstellen zu können. Eine etwas ungewöhnlichere Praktikumsstelle wählte Abraham Taraca. Er verbrachte zwei Wochen bei der Bundeswehr und erhielt dort einen Einblick in den Soldatenalltag. In den verschiedenen Bereichen musste er eine Vielfalt an Aufgaben erledigen. Dazu gehörte auch das Prüfen von Waren oder das Reparieren von Autos und anderen Fahrzeugen. Um fit zu bleiben, ging es alle zwei Tage zum Joggen.

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