Potenzielle Häuslebauer in den Ortsteilen und Gewerbetreibende können sich freuen. Der Gemeinderat hat mit der Vergabe von Ingenieursleistungen die Erschließung diverser Baugebiete auf den Weg gebracht. In Sahlenbach konnte Bauamtschefin Nadine Rade drei Bauplätze aus den bestehenden Planwerken quasi rausquetschen. Noch unklar ist, was auf dem ehemaligen Gelände des Ott-Areals geschieht, dessen Gebäude noch in diesem Jahr abgerissen werden soll.

Erschließung von 22 Bauplätzen in Großstadelhofen

Im Schnelldurchlauf stellte dann Stadtbaumeister Jörg-Steffen Peter geplante Bauvorhaben mitsamt den Kosten für die Ingenieursaufträge vor. Im Denkinger Wohngebiet „Sägadern“ übernimmt das Büro Reckmann für 49 000 Euro die Planung für Straßen- und Kanalisation, ebenso dieselben Arbeiten in Langgassen für 48 000 Euro und in Otterswang in der „Gassenwiese“ für 63 000 Euro. In Großstadelhofen sollte die Erschließung des Baugebietes „Bildäcker“ mit etwa 22 Bauplätzen in zwei Abschnitten erfolgen, aber aufgrund der großen Nachfrage, hat sich die Verwaltung entschieden, dies in einem Rutsch zu erledigen. Die Planungsarbeiten für Kanal und Straßenbau erledigt das Büro Langenbach für 78 000 Euro. Dasselbe Büro erhielt auf den Planungsauftrag für die Erschließung des „Alpenblicks“ in Aach-Linz, was 171 000 Euro kostet.

Gewerbegebiet in Denkingen wird größer als geplant

Grünes Licht gab der Gemeinderat auch für die Resterschließung des Gewerbegebietes „Mengener Straße“ an das Büro Karcher für 82 000 Euro. Dasselbe Büro plant auch die Erweiterung des Gewerbegebietes „Malaienstraße“ in Denkingen für 80 000 Euro.

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Da man in der „Mengener Straße“ nur noch über 2,5 Hektar Fläche verfügt, die kleinteilig erschlossen werden sollen, um kleineren Betrieben eine Ansiedlung zu ermöglichen, wird das Gewerbegebiet in Denkingen vergrößert. Die Fläche wird quasi als Puffer genutzt, bis das Industriegebiet „Wattenreute“ erschlossen werden kann. „Wir haben schon Anfrage für den Malaien“, berichtete Bürgermeister Kugler, der hofft, dass man die Erschließung 2022 umsetzen kann.

UL sagt Nein zu einer neuen Spielstätte

Auf der Tagesordnung stand auch der geplante Bau einer Spielstätte der Firma Admiral in der Escad-Straße, wozu ein vorhabenbezogener Bebauungsplan entwickelt werden musste. Für Aufregung sorgte die Frage, ob auf dem Gelände die geschützte Zauneidechse auffindbar ist oder nicht. Und entsprechend einer Vorgabe darf es keinen direkten Zugang von der Straße aus geben. Namens der UL verlas Michael Zoller eine Stellungnahme, in der die Fraktion ihr Nein zum Vorhaben erklärte, wobei die Ablehnung grundsätzlicher Natur sei.