Erstmalig wird in diesem Jahr in Illmensee eine Kunstwoche stattfinden, und zwar vom 1. bis 5. August, nachdem diese Veranstaltungsreihe schon 15 Jahre in Heiligenberg erfolgreich war. Künstler aus der Region Linzgau bieten für kunstinteressierte Bürger, Jugendliche aber auch Touristen verschiedene Workshops an.

Hobbykünstler oder die, die es noch werden wollen, sind beim Aktionsprogramm in den Sommerferien aufgerufen, ihre kreative Ader zu fördern und künstlerisch tätig zu werden. Es kann zum Beispiel Pappmaschee modelliert, Metallschrott geschweißt oder Bilder gezeichnet werden. Die Teilnehmenden können sich auch beim Steinbildhauen versuchen, Linoldrucke und Glasmosaike anfertigen oder sogar musikalisch dem „Abenteuer Stimme“ hingeben. Auch Experimentieren mit Pigmenten auf Papier und Leinwand steht auf der Agenda.

Zehn Kurse und zehn Dozenten, mit unterschiedlichem künstlerischen Hintergrund, bietet die Kunstwoche als gemeinschaftliches Projekt an. Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Reichle haben sie die Kunstwoche ins Leben gerufen. Im Gespräch mit dem SÜDKURIER freut sich die Mitinitiatorin Dorle Ferber darüber die Kunstwoche in Illmensee erstmalig durchführen zu können. „Das Interesse ist bereits im Vorfeld riesig und manche Kurse sind fast schon ausgebucht. Letztes Jahr wurde das Debüt in Illmensee coronabedingt verhindert“, berichtet die Klangkünstlerin. Der Umzug des Events aus Heiligenberg sei aus rein organisatorischen Gründen erfolgt. Auch für Kinder soll es ein Programm geben kündigt die Künstlerin aus Owingen-Taisersdorf an. Dieses werde von einer erfahrenen Pädagogin geleitet.