Noch vor dem Teil-Lockdown hat die Hospizgruppe Pfullendorf ihre Mitgliederversammlung im Kolpinghaus abhalten können, wie es in einer Mitteilung heißt. Zum ersten Mal war Johannes Schramm, Pastoralreferent der katholischen Kirche dabei, der in Nachfolge von Paul Gasser nun die Begleiter betreut.

15 Interessierte machen Ausbildung zum Hospizbegleiter

Das vergangene Jahr sei sehr arbeitsreich, aber auch erfolgreich für die Arbeit und das Fortbestehen der Gruppe gewesen. In einem neunmonatigen Ausbildungskurs konnten sowohl für Pfullendorf, als auch für Sigmaringen und Meßkirch neue Begleiterinnen ausgebildet werden. Den Auftakt für diese große Aufgabe bildete ein Infoabend mit dem Klinik-Clown Campino, der Leben und Sterben auch mit humoristischen Aspekten nahe brachte. 15 Interessierte meldeten sich zum Ausbildungskurs an, der erst in diesem Jahr unter Coronobedingungen beendet werden konnte.

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Überkonfessionelles Angebot für alle Bürger

2019 wurden von den aktiven Begleitern 16 Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet. Angefragt wurden sie von den Pflegeheimen, aber auch von Familien. Die Hospizgruppe arbeitet überkonfessionell für alle Bürger. Das Vereinsjahr endete wie jedes Jahr mit einer Andacht für die verstorbenen Patienten und mit einem geselligen Beisammensein. Als Dank für die geleistete Arbeit wurde dies mit einem Ausflug in die Sternwarte nach Laupheim zum verbunden.

Vorstandsteam stellt sich neu auf

Bei den turnusmäßigen Wahlen stand die bisherige Vorsitzende Gabriele Fischer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Neu gewählt wurden in den Vorstand Ulla Barry (Vorsitzende), Karin Keller und Anna Kratzert wurden zu Stellvertretern gewählt. Die Kasse wird weiterhin von Uli Mewes verwaltet. Entsandt aus den Kirchengemeinden bleiben weiterhin Dr. Gerda Walther für die evangelische Kirche und Rudolf Allweyer für die Seelsorgeeinheit Wald.

Corona-Pandemie erschwert Arbeit

Der Corona-Lockdown schränkt die Arbeit der Hospizbegleiter in diesem Jahr sehr stark ein. Die Gruppe bleibt aber weiterhin auch telefonisch der Ansprechpartner in Sterbephasen und wird so gut es geht, weiterhin der Bevölkerung zur Seite stehen. Allerdings müssen die gültigen Verordnungen berücksichtigt werden.

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