Zusätzliches Geld aus der Projektförderung Entwicklungsraum Ländlicher Raum (ELR) erhalten die Gemeinden Hohentengen und Ostrach. Das teilen die beiden Landtagsabgeordneten Andrea Bogner-Unden (Grüne) und Klaus Burger (CDU) mit. Die grün-geführte Landesregierung reagiert auf die konjunkturellen Herausforderungen der Corona-Krise und ermöglicht eine unterjährige Projektförderung im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR). Dafür werden für den Landkreis Sigmaringen aktuell 213 910 Euro Landesförderung zur Verfügung gestellt. In Hohentengen wird ein Projekt aus dem Bereich „Arbeiten“ mit 100 000 Euro gefördert und in Ostrach zwei Projekte aus dem Bereich „Innenentwicklung/Wohnen“. Insgesamt steht in 2021 mit über 100 Millionen Euro die höchste Förderung in der Geschichte des ELR zur Verfügung. Die Mittel sollen auch helfen, die Folgen der Pandemie im Ländlichen Raum abzufedern und Zukunftsinvestitionen zu tätigen.

Gleiche Lebensbedingungen im gesamten Land

„Die Landesregierung trägt mit der ELR-Förderung bedeutend zu gleichwertigen Lebensbedingungen im ganzen Land bei. Die ELR-Projekte haben zum Ziel, die Strukturen ländlich geprägter Orte nachhaltig zu verbessern“, betont Bogner-Unden. „Die erfolgreiche Neuausrichtung des Programms hin zu mehr Klimaschutz wird auch 2021 konsequent fortgesetzt.“

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Ländliche Kommunen stärken

„Das ELR trägt dazu bei, die Strukturen in den Kommunen im ländlichen Raum zu stärken und weiterzuentwickeln. Öffentliche wie auch Private werden dabei unterstützt, die notwendigen Weichenstellungen vornehmen zu können und so die Attraktivität des ländlichen Raums zu steigern“, so Burger, der auch Vorsitzender des Arbeitskreises „Ländlicher Raum“ der CDU-Landtagsfraktion ist. Das Entwicklungsprogramm nehme besonders die zentralen Bereiche Wohnen, Arbeiten, Grundversorgung und Gemeinschaftseinrichtungen in den Fokus. „Es freut mich daher ganz besonders, dass unser Landkreis erneut bedacht wurde. Damit können neue Impulse und Projekte sowohl im privaten wie auch im gewerblichen Bereich angestoßen werden“, so Klaus Burger abschließend.

Für die Programmentscheidung 2022 können sich die antragstellenden Städte und Gemeinden noch bis zum 30. September bewerben.