Die erste Bewerbung für die Bürgermeisterwahl am 23. Oktober ist im Rathaus abgegeben worden. Ein verschlossener Umschlag, adressiert an den Wahlausschussvorsitzenden und amtierenden Bürgermeister Thomas Kugler, wurde von Hauptamtsleiter Simon Klaiber am Montagmorgen aus dem Briefkasten geholt. Da das Anschreiben persönlich an Kugler gerichtet ist, bleibt der Umschlag verschlossen, bis der derzeit sich noch im Urlaub befindliche Rathauschef ihn öffnet. „Deshalb kann ich nicht sagen, ob sich eine Frau oder Mann bewirbt und ob die Person die Information für die Öffentlichkeit gestattet oder nicht“, erklärt Amtsleiter Klaiber auf Anfrage des SÜDKURIER.

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Währenddessen ist in den sozialen Netzwerken schon eine Debatte im Gange, denn dort hat eine Pfullendorferin ihre Kandidatur angekündigt. Die 55-Jährige bezeichnet sich „als Powerfrau, die mit Herz, Charme und Tatendrang“ in ihrer Heimatstadt etwas bewegen und bewirken möchte. Sie listet dabei die Belebung der Innenstadt und die die optimale Nutzung des Krankenhauses auf, dazu will sie Freizeit- und Ausgehmöglichkeiten für junge Menschen schaffen. Beruflich sei sie als Praxismanagerin und Praxisleitung in Tuttlingen tätig, erklärt die Pfullendorferin, die in ihrer Erklärung hinzufügt, dass sie Single und unabhängig sei. Über die Zulassung der im Rathaus abgegebenen Bewerbung entscheidet nach Ende der offiziellen Bewerbungsfrist am 26. September dann der Wahlausschuss. Einen Vorteil hat der Kandidat beziehungsweise die Kandidatin, die ihren Umschlag in den Rathausbriefkasten eingeworfen hat, wenn die Bewerbung zugelassen wird: Dieser Name wird auf dem Wahlzettel ganz oben stehen.