Die Teilnehmerleibchen sind gewaschen, getrocknet und damit wieder startklar, heißt es auf der Internet-Seite der Veranstalter. Seit 2019 treffen sich im Sommer in Illmensee ambitionierte Ausdauer-Sportler zum Swimrun. Zum dritten Mal richtet die Firma PVM, der Seefreibadbetreiber, nun das Event aus. „Im Frühjahr waren wir noch skeptisch, aber angesichts sinkender Coronazahlen haben wir uns dafür entschieden, den Swimrun am 17. Juli anzubieten. Wir dürfen 250 Teilnehmer zulassen. In diesem Jahr wurde der Starterbereich um die Wiese am Seefreibad erweitert. Wir haben auch in Material investiert, beispielsweise in neue Zelte und Pavillons“, erklärt Organisator Daniel Schwarz.

Die Sportler gehen einzeln oder als Zweierteam an den Start. Der Start ist um 10 Uhr.
Die Sportler gehen einzeln oder als Zweierteam an den Start. Der Start ist um 10 Uhr. | Bild: Veranstalter

Wie der Name schon sagt, geht es bei dem Wettkampf ums Schwimmen und Laufen, gestartet wird einzeln oder in Teams aus zwei Frauen, zwei Männern oder gemischt. Geschwommen wird mit den Laufschuhen und gelaufen wird im Neoprenanzug. Letzterer ist ein Muss, wenn die Wassertemperatur unter 22 Grad liegen sollte. Gegen eine kleine Gebühr kann man einen Anzug vor Ort ausleihen.

Schwimmen und Laufen im Wechsel

Der Swimrun besteht bei der klassischen Variante im mehrfachen Wechsel aus Schwimmen und Laufen. Die Gesamtdistanz in der Kategorie Sprint (eine Runde) beträgt 8050 Meter. Dabei müssen um die 20 Höhenmeter überwunden werden. Bei der klassischen Distanz ist das doppelte Pensum zu bewältigen. Hier sind die Schnellsten nach rund zwei Stunden wieder im Ziel. Um 13 Uhr am Wettbewerbetag ist die Siegerehrung vorgesehen. Alle erhalten eine Finisher-Medaille. Sachpreise der Sponsoren gibt es für die drei Erstplatzierten jeder Distanz im Team und Einzel.

Sport in der Natur: Der Illmensee als Austragungsort für den SwimRun kommt bei den Teilnehmern sehr gut an.
Sport in der Natur: Der Illmensee als Austragungsort für den SwimRun kommt bei den Teilnehmern sehr gut an. | Bild: Veranstalter

„Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an Leistungs-, sondern auch an Amateursportler“, sagt Schwarz. Weltrekordler, Extrem- und Langstreckenschwimmer haben sich in Illmensee aber auch schon gemessen. So etwa der Olympiateilnehmer Clemens Rapp.

25 Helfer im Einsatz

Die Organisation läuft auf Hochtouren. Rund 25 Helfer werden im Einsatz sein, unter anderem als Streckenposten oder an den Verpflegungsstationen mit Wasser, Iso-Getränke, Bananen und Riegeln. DLRG, Rettungsschwimmer und Taucher sorgen für die Sicherheit der Sportler.

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Waren es bei der Premiere gerade mal knapp über 30 Starter, nahmen 2020 schon 100 Läufer und Schwimmer teil – auch vergangenes Jahr schon unter Corona-Bedingungen. Sportveranstaltungen dieser Art sind nicht so dicht gesät. „In Baden-Württemberg ist mir nur noch ein Swimrun in Stuttgart bekannt“, so Schwarz.

Erweiterung 2022 denkbar

Landschaftlich reizvoll, sportlich anspruchsvoll – der Swimrun lockt Sportbegeisterte nicht nur aus der Region, sondern auch aus dem Norden des Landes an. Für die vierte Auflage des Swimruns in 2022 gibt es laut Schwarz Überlegungen, auch den Ruschweiler See einzubeziehen und die Laufstrecke ins Hinterland auszudehnen.