Nach nur einem halben Jahr Bauzeit war der neue Hochbehälter unterhalb der Windräder fertiggestellt und konnte diese Woche in Betrieb genommen werden.

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Die kurze Bauzeit erklärt sich durch die modulare Bauweise. „In Stahlbetonausführung hätte der Bau mindestens ein Jahr gedauert“, sagte Projektleiter Marcus Reuther vom Planungsbüro RBS Wave. Die Kosten für den Neubau lagen bei rund 500 000 Euro. „Eine wichtige Investition für eine sichere und zukunftsfähige Wasserversorgung“, stellte Winfried Waigel, technischer Geschäftsführer der Regionalnetze Linzgau, fest.

Hochbehälter in Betrieb genommen

Neben den Vertretern der Regionalnetze Linzgau und des Landratsamts, den Planern und Handwerkern, waren auch Großstadelhofens Ortsvorsteher Armin Haug und Pfullendorfs Bürgermeister Thomas Kugler bei der Inbetriebnahme dabei.

Löschwassersicherheit verbessert

Kugler drehte gemeinsam mit Wassermeister Harald Volk buchstäblich am Rad, und das Wasser flutete die beiden 300 Kubikmeter fassenden Kammern. Es handelt sich hier um moderne Röhrenbehälter aus Kunststoff, die leichter zu unterhalten und zu reinigen sind. „Die Versorgungs- und Löschwassersicherheit verbessert sich mit dem höheren Speichervolumen“, erklärte Reuther.

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Wie Waigel ausführte, hatte der alte Hochbehälter aus Stahlbeton ein Speichervolumen von etwa 220 Kubikmetern und erfüllte damit nicht mehr die heutigen Anforderungen, zumal sich die hygienischen Standards geändert hätten. Eine Sanierung des in die Jahre gekommenen und abgenutzten Bauwerks wäre nicht rentabel gewesen. Der Hochbehälter wird abgerissen, die Baugrube zur Weide umfunktioniert. Beim Pumpwerk an Andelsbach entsteht als Ausgleichsmaßnahme eine 3000 Quadratmeter große Blumenwiese.