27 aufgeregte Kinderstimmen rufen wie aus einem Mund: „So ein Quatsch!“. Hat doch Feuerwehrkommandant Michael Kaltenbach gerade vorgelesen, dass die Feuerwehrleute bei einem Einsatz die Spaghettinudel hinunterrutschen. „Feuerwehrstange muss das heißen“, verbessern sie und das Gekicher ist groß.

Spiel- und Spaßtag der Feuerwehr

Die Feuerwehr-Quatschgeschichte war nur eine der witzigen und zugleich lehrreichen Aktionen beim Spiel- und Spaßtag der Feuerwehr Großstadelhofen. Zunächst wurde das Feuerwehrhaus bestaunt, bevor es mit dem großen Feuerwehrauto nach Kleinstadelhofen zum Hof der Familie Sigg ging.

Feuerwehrleute hatten Parcours aufgebaut

Dort hatten die Wehrleute mehrere Parcours aufgebaut, die den Kindern einen Einblick in die Arbeit der Wehr geben sollten. „Unsere Intention ist, dem Nachwuchs Lust auf die Jugendfeuerwehr zu machen. Ab zehn Jahren können sie sich dort engagieren“, erklärt Michael Kaltenbach. Da Großstadelhofen eine Abteilung der Pfullendorfer Feuerwehr ist, werden die Jungen und Mädchen in Pfullendorf bei der Jugendfeuerwehr ausgebildet.

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Die Feuerwehrleiter erkennen Toni, Max, Laurin, Noah und Pirmin auf Anhieb. Bei anderen Ausrüstungsgegenständen müssen die Kinder schon länger überlegen. Am Ende der Gerätekunde können sie auch das Strahlrohr und den Leitkegel sicher benennen. Jubel herrscht immer dann, wenn Wasser ins Spiel kommt – doch das sprudelt nicht in jedem Fall ganz von allein.

An der Kübelspritze braucht man Kraft

Ordentlich Kraft muss die vierjährige Mara aufwenden, um aus der Kübelspritze zu bedienen. Leon, Raphael und Johannes versuchen, mit dem Wasserstrahl einen Ball über ein Brett zu balancieren. Gar nicht so einfach, den Schlauch in Schach zu halten. Die wichtigste Lektion ist jedoch, dass nur Teamwork zum Erfolg führt – ein unverzichtbarer Leitsatz für Feuerwehrleute.

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Am Ende des Tages können sich einige Kinder vorstellen, in ein paar Jahren bei der Jugendfeuerwehr aktiv zu werden. „Mein Opa war auch ein Feuerwehrmann, da kann man anderen Leuten richtig helfen“, meint der achtjährige Johannes. Und die sechsjährige Lea ergänzt: „Heute hat einfach alles Spaß gemacht.“