Pfullendorf/ Meßkirch – In zwei Tagen, am 14. Februar, ist Valentinstag. Am „Tag der Liebenden“ kann man seinem Schatz mit einer Rose, einem Blumenstrauß, einem Schmuckstück, Trüffelpralinen, einem romantischen Dinner oder einem anderen Geschenk versichern, wie sehr er oder sie einem am Herzen liegt. Im anglo-amerikanischen Raum ist die Praxis des Kartenaustauschs ganz groß in Mode: „Be my valentine“ lautet das Liebesgeständis. Es darf aber auch „nur“ eine Sympathiebekundung sein: Denn Freunde, Mitschüler, Arbeitskollegen und andere liebe Menschen können ebenso mit einem Valentinsgruß bedacht werden.

Der Valentinstag geht zurück auf die Legende von Valentin von Terni. Der Bischof war sehr fortschrittlich in seinem Tun. Er lebte im dritten Jahrhundert in Italien und wagte es, verliebte Paare, die nach damaligem kaiserlichen Befehl unverheiratet bleiben mussten – wie beispielsweise Soldaten aus dem Heer des Kaisers – christlich zu trauen. Er wurde hingerichtet und später heilig gesprochen. 200 Jahre nach seinem Tod erklärte der damalige Papst den 14. Februar zum „Valentinstag“.

Es heißt, dass der Valentinstag nach dem Zweiten Weltkrieg durch Soldaten der US-Army schließlich nach Deutschland kam. Im bayrischen Nürnberg wurde demnach 1950 der erste „Valentinsball“ veranstaltet.