„Wir haben bisher 10 500 Menschen gezählt“, sagte ein Sprecher am Samstag. Unter die Gäste hätten sich auch einige Demonstranten gemischt, die in der Kaserne Farbbeutel gegen Militärfahrzeuge warfen. Auf kleinen Zetteln in Farb-Pfützen war beispielsweise zu lesen: „Kein Werben fürs Sterben“. Zudem rollten sie Banner aus. Die Polizei bezifferte die Zahl der Demonstranten auf 26. Die Bundeswehr habe sie vom Gelände verwiesen ihnen Hausverbot erteilt. Verletzte habe es nicht gegeben.

Am Tag der Bundeswehr beteiligten sich am Samstag deutschlandweit 14 Standorte. Ziel des Militärs war es, sich als attraktiver Arbeitgeber für Soldaten und Zivilbeschäftigte vorzustellen. In Pfullendorf gab es unter anderem Vorführungen von Spezialkräften.

Am Standort in Stralsund besuchte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Veranstaltung in ihren Wahlkreis in Vorpommern. Sie dankte den 250 000 Soldaten und Zivilbeschäftigten der Bundeswehr, dass sie jeden Tag dafür sorgten, dass Deutschland in Sicherheit und Frieden leben könne. Am Rande der Veranstaltung demonstrierten ebenfalls einige Menschen mit Transparenten und Flyern.

(dpa)