Das bereits vierte Fischerstechen erwies sich beim Stadtseefest als perfekte Attraktion für einen wunderschönen Sonntag. Dabei hatte es Samstagnachmittag nicht danach ausgesehen, als ob die 14 Teams in den Wettstreit gehen könnten. Genaugenommen waren es nur 13. Denn das Team der Stadtmusik wurde erst 20 Minuten vor dem Turnierstart am Sonntag zusammengestellt- und holte dann auch gleich den Sieg in einem spannenden und publikumswirksamen Wettbewerb. Als Lohn für die große Anstrengung gab es VIP-Karten für das Salem-Open-Air mit „Toto“ am 18. Juli. Die hatte der SÜDKURIER als Hauptpreis zur Verfügung gestellt.

Video: Siegfried Volk

Als Wetterprophet erwies sich Stegstreckerchef Andreas Narr, trotz einiger dunkler Wolken beim samstäglichen Fassanstich. „Heute gibts keinen Regen mehr“, prognostizierte der Vereinschef und behielt Recht. Am Nachmittag hatte ein heftiger Gewitterregen die Mehrzahl der potenziellen Flohmarktstandbetreiber in die Flucht geschlagen.

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Problemlos bewältigte Karl Fritz pünktlich um 18 Uhr, als Urlaubsvertreter von Bürgermeister Thomas Kugler, den Fassanstich, bevor eine Stunde später die „Longlines“ auf der Bühne loslegten und für beste Stimmung sorgten. „Es war einfach gigantisch und leere Plätze gab es nicht mehr“, war Stegstreckerchef Narr noch am nächsten Tag total begeistert. Dass der Flohmarkt rund um den Stadtsee buchstäblich „ins Wasser gefallen war“, das fand er allerdings richtig schade.

Geschafft: Mit wenigen Schlägen sorgte Bürgermeisterstellvertreter Karl Fritz für einen erfolgreichen Fassbieranstich, unterstützt von Stegstreckerchef Andreas Narr.
Geschafft: Mit wenigen Schlägen sorgte Bürgermeisterstellvertreter Karl Fritz für einen erfolgreichen Fassbieranstich, unterstützt von Stegstreckerchef Andreas Narr. | Bild: Volk, Siegfried

Der Sonntag begann mit dem Frühschoppen, zu dem die Stadtmusik aufspielte. Die abendliche Auftritt von „Quattro Poly“ muss abgesagt werden, weil ein Bandmitglied sich bei einem Tandemsprung verletzt hatte. Es war zwar nicht so schlimm, aber an einen Auftritt war nicht zu denken. Doch die Stegstrecker ohne Musik zu lassen, das ging auch nicht. Also sprangen die Kollegen von „Viehweid 6“ ein. Am heutigen Montag gibt es ab 17 Uhr den Feierabendhock mit den „Heinzelmännern vom Bodensee„.

Bild: Karlheinz Fahlbusch

Alle Hände voll zu tun, hatten die Stegstrecker, denn es mussten gewaltige Mengen an Fleisch, Würsten, Salaten, Pommes und selbstgebackenen Torten für die riesige Gästeschar bereitgestellt werden. Es klappte alles bestens, und dass man für die kleinen Festbesucher gleich mehrere Spielstraßen eingerichtet hatte, das wurde von vielen Eltern mit Lob registriert.

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Lob gab es von den Besuchern auch für das Fischerstechen, das von Dirk Thannheimer und Andreas Narr humorvoll und pointenreich kommentiert wurde, wobei die St. Georgs-Pfadfinder für das Gauditurnier wieder ihre Boote zur Verfügung gestellt hatten.

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Bild: Karlheinz Fahlbusch
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