Die Pfullendorfer SPD will in die kommunalen Gremien in Stadt und Landkreis einziehen, informiert Andreas Steffan namens der Partei. Im neuen SPD Bürgertreff in der Uttengasse wurden jetzt die Kandidaten für den Pfullendorfer Stadtrat nominiert. Mit neun Frauen und Männern wollen die Sozialdemokraten wenigstens drei Sitze im Gremium erreichen, um wieder verstärkt soziale, aber auch ökologische Themen in der alten Reichsstadt und deren Ortsteilen voranzubringen.

Stadt fehlt das Flair

Pfullendorf sei gut verwaltet, aber es fehlt an Flair, heißt es in der Mitteilung. Für den will sich die SPD im Stadtrat einsetzen. Dafür haben die Sozialdemokraten ihre „Visionen für Pfullendorf“ entwickelt. Ob ein Sporthallenbad, ein Generationenpark oder gebührenfreie Kindergartenplätze und bezahlbarer Wohnraum, die Umsetzung wird nicht einfach, aber Pfullendorf ist jede Anstrengung wert, ist sich Hans Halder, der Vorsitzende der Pfullendorfer Sozialdemokraten sicher.

Unzufriedene ansprechen

Ansprechen will die SPD neben ihren eigentlichen Wählern im Kommunalwahlkampf auch Grünen-Wähler sowie Frauen und vor allem all die Unzufriedenen ansprechen, die in der Verwaltung für ihre Anliegen kein Ohr gefunden haben. Und derer gäbe es genug, so Hans Halder. Angehen wollen die Sozialdemokraten auch das Kommunikationsproblem zwischen Rathaus und Bürgern. Mehr öffentliche Sitzungen mit einer Diskussionskultur, die dem Namen auch verdient, gehört zu den weiteren Forderungen.

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Bei der Nominierungsversammlung im SPD Bürgertreff wurden Nicole Welschinger, Hans Halder, Jürgen Witt, Markus Schmitt, Friedrich Henning, Bernhard Kieck, Rudolf Hübschle und Uwe Birk sowie Andreas Steffan als Kandidaten der SPD-Liste gewählt. Damit die SPD auch eine reale Chance hat, in den Stadtrat einzuziehen, geben die Sozialdemokraten in ihrem Wahlkampf das Motto „Nimm 7 x 3 und sei dabei!“ aus. Will heißen, dass die Wähler am Wahltag die SPD-Liste nicht generell mit einer Stimme ankreuzen, sondern ihren sieben SPD-Favoriten jeweils drei Stimmen geben.