Gespannt sitzen die elf Kinder der Journalisten-AG an der Montessori-Grundschule Aach-Linz vor der weißen Leinwand. Gleich werden sie sich zum ersten Mal in Aktion sehen. Während Rainer Jörger, der über die Jungjournalisten im Rahmen der Pfullendorfer Stadtgeschichten zusammen mit seinem Kollegen Michael Schnurr einen Film gedreht hat, noch letzte Vorbereitungen für die Vorführung trifft, ist selbst Lehrerin Dagmar Aberle „gespannt wie ein Flitzebogen“. Sie leitet die AG an der Schule.

„Wir wollen uns im Film sehen“, sind sich Annika, Carla, Florian, Luis, die beiden Lenas, Malin, Mara, Mariella, Nora und Samira einig. Und dafür müssen sie nicht bis zum 21. Oktober warten. Sie haben das Privileg, die Sequenz der Stadtgeschichten, in der es um sie geht, als erste zu sehen. Und dann geht es los. Nora und Florian stellen ihren Ort vor und kündigen ihre Kollegen Mariella und Samira an, die als Berichterstatter bei der Feuerwehr unterwegs sind. Dabei erfahren sie, dass die Wehr schon seit 90 Jahren besteht und 26 Feuerwehrmänner – leider keine Frauen – im Notfall im Einsatz sind. Mara erzählt eine selbsterlebte Geschichte und Lena H., Luis und Florian stellen den Bauermarkt vor.

Kamerakind Malin Fleig sogrt dafür, dass die Aufnahme startet. Rainer Jörger verfolgt das Geschehen. <em>Bild: Karlheinz Fahlbusch</em>
Kamerakind Malin Fleig sogrt dafür, dass die Aufnahme startet. Rainer Jörger verfolgt das Geschehen. Bild: Karlheinz Fahlbusch | Bild: Karlheinz Fahlbusch

Lena K. berichtet, was ihr Hund Eddi so alles anstellt und Malin und Annika haben die Theaterbühne Aach-Linz besucht. Auf dem Pferdehof Schultheiß haben sich Carla, Nora, Lena und Mara umgesehen. Höhepunkt dieses Besuches war für die Mädchen eine Kutschfahrt. Und dann ist die Vorstellung auch schon vorbei. „Meinen Applaus habt ihr“, sagt Rainer Jörger, der die tolle Vorbereitung lobt. „Ich bin schwer beeindruckt“, sagt auch Schulleiterin Stefanie Kriener. „Das habt ihr alle toll gemacht“, und die Nachrichtensprecher Nora und Florian bekommen von ihr die Auszeichnung „sehr professionell“. „Darauf könnt ihr wirklich stolz sein“. Auch Dagmar Aberle ist auf ihre „Journalisten“ sehr stolz. Wir hatten dieses Jahr eine besonders spannende AG, meint sie, das habe man Rainer Jörger und Michael Schnurr zu verdanken. „Mal sehen wie wir das getoppt kriegen“, so die Lehrerin.

Stadtgeschichten

Nach dem grandiosen Erfolg der „Pfullendorfer Stadtgeschichten“ im Jahr 2015 gibt es nun eine Fortsetzung und als Medienpartner ist wieder der SÜDKURIER als Heimatzeitung mit dabei. 1 300 Zuschauer hatten vor zwei Jahren viel Spaß an der Veranstaltung und konnten ihre Stadt mit ihren Ortsteilen einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel und in neuen Facetten erleben.

Der Vorverkauf hat bereits begonnen und weil das Interesse so groß war, gibt es neben Veranstaltung am Samstag, 21. Oktober, 19 Uhr, noch einen zweiten Termin in der Stadthalle. Am Sonntag, 22. Oktober, gibt es um 16 Uhr eine Wiederholung mit dem kompletten Programm. Die Karte kostet 8 Euro und ist bei der Touristinformation, der Linzgau-Buchhandlung sowie der SÜDKURIER-Geschäftsstelle zu haben. Sollte es noch Karten an der Abendkasse am Samstag geben, kosten diese 10 Euro. Der SÜDKURIER unterstützt das Projekt Pfullendorfer Stadtgeschichten als Medienpartner.

Den Trailer für die Neuauflage gibt es bei uns im Internet: www.sk.de/exklusiv