Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat am Mittwoch den Jahresbescheid für das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum veröffentlich. Pfullendorf kann sich demnach über 403 250 Euro freuen, davon erhalten Aach-Linz 60 000 Euro, Otterswang 177 760 Euro und die Stadt Pfullendorf 165 490 Euro.

75 Millionen Euro für die Kommunen im Land

Wie es in einer Pressemitteilung der Grünen-Landtagsabgeordneten Andrea Bogner-Unden heißt, unterstütze die grün-schwarze Landesregierung die Kommunen in Baden-Württemberg mit einer Rekordsumme von mehr als 75 Millionen Euro für Projekte im privaten, kommunalen und gewerblichen Bereich.

Innenentwicklung im Fokus

Rund die Hälfte der Mittel für 2019 sollen der Innenentwicklung der Kommunen und der Schaffung von Wohnraum zugute kommen. „Innen vor außen: So dämmen wir den Flächenverbrauch ein und stärken die Ortskerne“, stellt Bogner-Unden fest. In diesem Jahr werden laut Pressemitteilung drei Millionen Euro für die Grundversorgung – etwa Dorfläden, Dorfgaststätten oder lokale Handwerksbetriebe – zur Verfügung gestellt. „Wir wollen wohnortnahe Versorgung, wohnortnahes Arbeiten und einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr", so die Landtagsabgeordnete.

98 Einzelprojekte im Landkreis erhalten Förderung

In den Landkreis Sigmaringen fließen insgesamt rund 4,4 Millionen Euro in 98 sogenannte strukturverbessernde Einzelprojekte. 18 Gemeinden werden somit vom Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum profitieren. Die Auswahl der Orte und Vorhaben erfolgte in einem Wettbewerb der besten Ideen, basierend auf den Entwicklungskonzepten der Gemeinden. In Ostrach dürfte die Zusage über 696 545 Euro für Freude sorgen. 18 Projekte stehen auf der Agenda. Die Gemeinde will unter anderem das Dorfgemeinschaftshaus in Spöck renovieren. Wald wurde ebenfalls in das Jahresprogramm aufgenommen, 20 000 Euro fließen nach Ruhestetten, 106 950 Euro nach Sentenhart. In Illmensee werden Ruschweiler mit 20 000 Euro und Glashütten mit 196 450 Euro bedacht. Neun Projekte in der Gemeinde Herdwangen-Schönach werden mit insgesamt 392 615 Euro gefördert.

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