Die 66 neuen städtischen Parkplätze auf dem ehemaligen ZG-Areal sollen möglichst ab Ende November genutzt werden können, teilt Stadtbaumeister Jörg-Steffen Peter auf Anfrage des SÜDKURIER mit. Noch fehlen allerdings die nötigen Schilder. "Die sind zwar bestellt, jedoch zieht sich noch die Lieferung," so Peter.

Eine Begrenzung der Parkzeit ist für die neuen Stellplätze derzeit nicht geplant, teilt Simon Klaiber, Leiter des städtischen Ordnungsamtes, mit. Somit entsprechen die Regeln des neuen Parkplatzes denen des Stadtgarten-Vorplatzes, wo schon immer zeitlich unbefristet und kostenlos geparkt werden kann. Auf lange Sicht wird der neue Parkplatz als Ersatz für den Stadtgarten-Vorplatz dienen. Dessen Fläche will die Stadt irgendwann für ein Bauprojekt nutzen.

Die privaten Parkplätze des Linzgau-Centers, für die ein Zeitlimit gilt, werden aller Voraussicht nach ab Dezember flankiert von den beiden städtischen, die kostenlos genutzt werden können. In einer Sitzung im Mai hatte der Gemeinderat einstimmig eine direkte Verbindung der 66 neuen Plätze zum privaten Parkplatz des Linzgau-Centers abgelehnt.

Jörg-Steffen Peter hatte im Rahmen der damaligen Sitzung darauf hingewiesen, dass die Verantwortlichen des Centers eine solche Verbindung begrüßen würden. Die ablehnende Haltung fußte auch darauf, dass die Parkzeit für die Stellplätze des Linzgau-Centers begrenzt ist und bei einer Überschreitung inzwischen Strafzahlungen von 30 Euro eingefordert werden.

"Es gibt derzeit keine Planungen für ein neues Parkraumbewirtschaftungskonzept", teilte Simon Klaiber auf unsere Anfrage mit. In der erwähnten Mai-Sitzung des Gemeinderats hatte Hermann Billmann von der Unabhängigen Liste, mit Blick auf den neuen städtischen Parkplatz, ein solches Konzept gefordert.

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