Die Pfullendorfer Familie Luu Duc beziehungsweise die sechsjährige Tochter Lucy findet die Aktion „Regenbogen gegen Corona„ ganz toll, die derzeit verbreitet wird. Dabei soll ein Regenbogen gemalt werden, als Zeichen gegen die Corona-Krise, und dieser dann an Türen oder Fenster gehängt werden. Lucy vermisst nach Angaben von Vater Hoan Luu ihre Freunde aus dem Kindergarten.

Kinder sollen sehen können, dass noch mehr Kinder daheim bleiben müssen

Beim Spaziergang am Montag fiel der ganzen Familie auf, dass in Pfullendorf noch keine Regenbogenzeichnungen zu sehen sind. Andere Kinder könnten diese bei Spazierengehen suchen und zählen. Dann wüssten sie, dass eine Menge anderer Kinder ebenfalls zu Hause bleiben müssen. „Tochter Lucy würde sich freuen, wenn viele Kinder mitmachen, damit wir beim nächsten Spaziergang sehen, dass viele Kinder daheim und gegen Corona sind“, hofft Vater Hoan Luu auf viele Nachahmer.

Regenbogen über der deutschen und italienischen Flagge

Ein Zeichen der Solidarität setzt eine Familie mit italienischen Wurzeln in Wald. Im Garten hat sie ein großes Plakat aufgestellt mit den Worten „andrà tutto bene“ – Alles wird gut“.
Ein Zeichen der Solidarität setzt eine Familie mit italienischen Wurzeln in Wald. Im Garten hat sie ein großes Plakat aufgestellt mit den Worten „andrà tutto bene“ – Alles wird gut“. | Bild: Sandra Häusler

Ein Zeichen der Solidarität setzt auch eine Familie mit italienischen Wurzeln in Wald. Im Garten hat sie ein großes Plakat aufgestellt mit den Worten „andrà tutto bene – Alles wird gut“. Der Regenbogen verbindet die italienische und deutsche Nationalflagge. Auch diese Familie beteiligt sich an der bundesweiten Aktion „Regenbogen gegen Corona„ und hat die Hoffnung, dass in den kommenden Tagen und Wochen noch viele weitere Regenbögen in Wald, Pfullendorf und anderen Gemeinden an Fenstern und Türen zu sehen sind.

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