Wenn man sich in einem medizinischen Notfall befindet und die 112 wählt, kommt der Rettungswagen. Was aber, wenn bei einem Großeinsatz viele Verletzte erstversorgt werden müssen? Oder wenn ein Einsatz über mehrere Stunden geht, wie bei einem Großbrand?

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Dann wird der Regelrettungsdienst vom Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Pfullendorf unterstützt. Und findet mal wieder eine Großveranstaltung im Seepark statt, so sind es die ehrenamtlichen Helfer des DRK-Ortsvereins, die stets im Hintergrund ein wachsames Auge auf die Feierwütigen haben.

Matthias Reiss koordiniert als stellvertretender Bereitschaftsleiter die Sanitätsdienste, die Ausbildung und die Ausstattung.
Matthias Reiss koordiniert als stellvertretender Bereitschaftsleiter die Sanitätsdienste, die Ausbildung und die Ausstattung. | Bild: Magdalena Hangarter

Insgesamt 50 Sanitäter sind beim DRK-Ortsverein in aktiver Bereitschaft und können über einen Funkmeldeempfänger zu einem Einsatz gerufen werden. Neben dem Sanitätsdienst gibt es aber noch viele weitere Einsatzfelder des Pfullendorfer DRK.

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Das Vorstandsteam des DRK-Ortsvereins besteht aus dem Vorsitzenden Andreas Kees, Bereitschaftsleiter Mathias Werz und dem stellvertretenden Bereitschaftsleiter Matthias Reiss.

Andreas Kees, Mathias Werz und Matthias Reiss (von links) vor dem Einsatzleitwagen und dem Mannschaftstransportwagen. Alle Fahrzeuge wurden über Spenden finanziert.
Andreas Kees, Mathias Werz und Matthias Reiss (von links) vor dem Einsatzleitwagen und dem Mannschaftstransportwagen. Alle Fahrzeuge wurden über Spenden finanziert. | Bild: Magdalena Hangarter

Ihre Aufgabe ist die Koordination und Organisation der verschiedenen Tätigkeitsfelder des DRK. Die verschiedenen Aufgabenbereiche sind Sanitätsdienst, Helfer vor Ort, Blutspendedienst, Erste-Hilfe-Kurse, Kleiderkammer, die Schnelleinsatzgruppe und der Tafelladen:

Außerdem gibt es in Pfullendorf noch die Jugendrotkreuzgruppe, die derzeit 20 Mitglieder im Alter von sechs bis 19 Jahren hat.

Die zehnjährige Romy Rusch legt Beatrice Liersch einen Verband an. Sie wird dabei unterstützt von Marie Rauch.
Die zehnjährige Romy Rusch legt Beatrice Liersch einen Verband an. Sie wird dabei unterstützt von Marie Rauch. | Bild: Magdalena Hangarter

Auf die Frage, woher die Motivation kommt, so viel Zeit und Energie in ein Ehrenamt zu investieren, antwortet Bereitschaftsleiter Mathias Werz: „Natürlich ist das oft eine Belastung, aber man macht das für Pfullendorf. Um der Stadt, in der man zu Hause ist, Sicherheit zu geben.“

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Und umso schöner sei es dann, wenn man nach einem Einsatz Dankbarkeit erfahre, ergänzt sein Stellvertreter Matthias Reiss und erzählt von einem Motorradfahrer, der sich nach einem Einsatz mit dem Bau einer Grillstelle beim Ortsverein bedankte.