Die 164. Jahreshauptversammlung des Gesangvereins Pfullendorf 1855 fand in neuem Ambiente im Gasthaus „Mohren“ statt, informiert Schriftführerin Angelika Huth. Bei den Tätigkeitsberichten von Vorsitzendem Manfred Heppeler, Schriftführerin Monika Bühler und Kassenwart Karl-Ernst Föhrenbacher wurden an die Aktivitäten des Chores im abgelaufenen Jahr erinnert. Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Brunnenfest, das erstmals in veränderter Form stattfand; und auch das Konzert im November mit den ganzen Proben und Vorbereitungen fand Erwähnung.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anträge“ kam dann das Brunnenfest erneut zur Sprache. Nachdem sich die organisatorischen Gegebenheiten mit dem Wegfall der Nutzung des „Deutschen Kaisers“ geändert haben und auch im Hinblick auf das steigende Alter der Chormitglieder, stellte sich die Frage nach der Zukunft des beliebten Festes. In der anschießenden Aussprache gab es sowohl Argumente für den Erhalt, als auch dagegen. Letztendlich ging es bei der Abstimmung wie folgt aus: 23 Stimmen waren für den Erhalt, acht dagegen und drei Teilnehmer enthielten sich. Die Zukunft des Festes ist also somit vorerst gesichert.

Nachdem der Vorstand entlastet worden war, gab es Ehrungen: So wurde Rosemarie Gessner für 25 Jahre vom Badischen Chorverband und Monika Maier für 30 Jahre im Gesangverein und für 40 Jahre Treue zum Gesang vom Chorverband geehrt. Hierzu erhielten die langjährigen Sängerinnen Ehrenabzeichen, Urkunden und Präsente. Bei den Ehrungen für guten Probenbesuch konnte Hedi Tilli 13 Sängerinnen und Sängern ein Präsent überreichen.

Zum Ende der Versammlung dankte Bürgermeister Thomas Kugler dem Verein für seine Teilnahme am Volkstrauertag. Kugler erwähnte auch, dass mit dem Konzert viel für eine positive Außenwahrnehmung getan wurde und dass sich auch im Jubiläumsjahr 2020 die Möglichkeiten für eine Teilnahme bei den Veranstaltungen ergeben würde.