Ein zweistündiges fröhliches Spektakel boten beim gestrigen Fasnetsmäntigumzug rund 2500 Hästräger und Musikanten durch die Innenstadt. Die Besucher hatten ihren Spaß und der Himmel hielt nicht nur die Schleusen dicht, sondern ließ des Öfteren sogar die Sonne durchblinzeln. Gewohnt führte die gastgebende Stegstreckerzunft die Narrenschar an, wobei Maxim Rossknecht seinen erkrankten Vater Walter als Narrenbolizei würdig vertrat und die Zuschauer lautstark mit "Narri Narro" begrüßte.

Viele Hexengruppen bauten ihre Pyramiden auf und auffällig viele Nachwuchsschneller zeigten ihr Können. Welch guten Ruf der Pfullendorfer Umzug hat, zeigte die vielköpfige Narrenschar der ehrwürdigen Gole-Zunft aus Riedlingen. Die Kehlbachratten aus Otterswang, um dem frisch gestreckten Ortsvorsteher Siegbert Krall, zeigte sich gänzlich unbeeindruckt von der Konfettikritik des Streckgerichts am Schmutzigen Dunnschdig, und munter wurde die Konfettikanone bedient.

Farbenprächtig und in großer Zahl war die Mengener Narrenzunft angereist und ein besonderer Augenschmaus waren die Buchenbronner Hexen aus Hornberg. Was wäre die Narretei ohne Musik? Ob Stadtmusik, Hexamusik Felsaschlupfer, Stadtkapelle Mengen, Sambatrommler oder die Kapelle Katzedoperschliefer Deisendorf – sie alle boten tolle Unterhaltung und die Besucher machten kräftig mit.

Fasnet

Die Stadtmeisterschaft im Preisschnellen beginnt am heutigen Dienstag um 14 Uhr. Um 18.30 Uhr ist der Hemdglonkerumzug und im Anschluss wird die Fasnet durch die Hexen verbrannt. Der Pfullendorfer Funken beginnt am Samstag, 17. Februar, 19 Uhr, mit der Funkenparty und am Sonntag wird der Funken um 19.30 Uhr abgebrannt.