Schon viele Jahre tourt Entertainer Hansy Vogt zum Jahresende mit der „Klingenden Bergweihnacht“ durch die Hallen und immer hat er Stars aus der Schlager- und Volksmusikszene mit dabei.

Am Sonntagnachmittag waren es seine eigene Band „Die Feldberger“, der Newcomer Robin Leon aus dem Elsass und die singenden Schwestern Anita und Alexandra, die mit einem bunten Mix aus Schlagern, volkstümlichen Melodien und Weihnachtsklassikern dafür sorgten, dass das Publikum in der Stadthalle Pfullendorf von der ersten Minute an begeistert war.

Newcomer Robin Leon hatte auch seine Trompete mitgebracht.
Newcomer Robin Leon hatte auch seine Trompete mitgebracht. | Bild: Karlheinz Fahlbusch

Newcomer Robin Leon kommt in der Stadthalle gut an

„So wie ein Wunder“ heißt der neue Titel des Sängers Robin Leon, der am 14. Juni erstmals live präsentiert wurde und auch in der voll besetzten Stadthalle in Pfullendorf für Furore sorgte. Leon ist auch durch die Sendung „Immer wieder sonntags“ bekannt geworden. „Der Stern von Venedig“ und „Die schönsten Augen von Berlin“ ließen ihn zu einem festen Bestandteil der Schlagerszene werden. Der junge Musiker hat am Konservatorium in Straßburg studiert und beeindruckt nicht nur mit Stimme, sondern auch mit seiner Trompete – auch im Duett mit Anita Hofmann.

Anita Hofmann und ihr Lieblingsinstrument: das Alphorn.
Anita Hofmann und ihr Lieblingsinstrument: das Alphorn. | Bild: Fahlbusch, Karlheinz

Anita spielt auf dem Alphorn

Diese hat auch eine Vorliebe für ein ganz besonderes Instrument: das Alphorn. Was passt da besser als der alte Pepe-Lienhardt-Hit „Swiss Lady“? Absolute Spitze war dann „Rock around the clock“ auf dem Nationalinstrument der Schweizer.

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Alexandra hat ihren weißen Flügel dabei

Alexandra Hofmann freute sich ganz besonders, dass sie ihren weißen Flügel mit auf die Tournee nehmen durfte. Dass sie das Spiel auf den weißen und schwarzen Tasten beherrscht, das war eindeutig zu hören und zu sehen. Ihren Hang zu Italien konnte man dann rockig mit einem Titel von Gianna Nanini, mit „Sempre, sempre“ und dem legendären „Volare“ erleben.

Alexandra hatte ihr weißes Klavier mitgebracht. Sie und ihre Schwester Anita waren die unumstrittenen Stars am Sonntagnachmittag in der Stadthalle.
Alexandra hatte ihr weißes Klavier mitgebracht. Sie und ihre Schwester Anita waren die unumstrittenen Stars am Sonntagnachmittag in der Stadthalle. | Bild: Karlheinz Fahlbusch

Stars suchen Nähe zum Publikum

Das Repertoire der Schwestern ist enorm und wenn sie singen „Das was ich will bist du“, dann schmelzen die Herzen der Fans nur so dahin. Wie immer suchte das Duo auch in Pfullendorf die Nähe zum Publikum. Herunter von der Bühne „und hin zu euch“, das ist einer der Wesenszüge der Schlagerstars, die seit vielen Jahren erfolgreich in der Szene unterwegs sind.

„Feldberger“ bringen Schwung in den Saal

Das gilt auch für Hansy Vogt und seine „Feldberger“. Die brachten mit der „Schwarzwaldmarie“ nicht nur ein Stück ihre Heimat mit, sondern auch den Saal so richtig in Schwung. „Den Hansy“, den man auch aus unzähligen Fernsehsendungen kennt, gab es auch schon mal als „Frau Wäber“. Die hatte er nach Pfullendorf nicht mitgebracht, stattdessen aber Witze, die deutlich machten, dass man auch lachen kann, wenn es nicht unter die Gürtellinie geht.

Schneewalzer und „Ave Maria“

Ganz weihnachtlich ging es dann im zweiten Teil des Konzertnachmittags zu. In unterschiedlichen Kombinationen unterhielten die Stars ihr Publikum. Es war natürlich ein Stück heile Welt, das da auf die Bühne projiziert wurde. Aber spricht da etwas dagegen? Wenn da auf der Bühne der Schneewalzer getanzt wurde und alle zusammen weihnachtliche Weisen sangen, dann war es genau das, was sich das vorwiegend ältere Publikum in der Stadthalle erhofft hatte. Als Anita Hofmann mit ihrer glockenhellen Stimme das „Ave Maria“ sang, da gab es durchaus auch mal Tränen.

Das Publikum in der voll besetzten Stadthalle feierte seine Lieblinge mehrfach mit stehendem Applaus. Für Rollstuhlfahrer gab es eigens ausgewiesene Plätze vor der Bühne.
Das Publikum in der voll besetzten Stadthalle feierte seine Lieblinge mehrfach mit stehendem Applaus. Für Rollstuhlfahrer gab es eigens ausgewiesene Plätze vor der Bühne. | Bild: Karlheinz Fahlbusch

Als Zugabe „Stille Nacht“

Und was singt man bei so einer Veranstaltung als Zugabe? „Stille Nacht“ darf da nicht fehlen. Das war genau der richtige Schlusspunkt für einen Nachmittag, der sehr vielen Menschen eine Freude bereitete.