Aus für kirchliche Einrichtung

Die Verrechnungsstelle Pfullendorf wird zum Jahresende schließen, bestätigte das erzbischöfliche Ordinariat in einer Pressemitteilung. Mit der Schließung sind keine Kündigungen verbunden, versichert die katholische Kirche, dass alle Mitarbeiter in den umliegenden Verrechnungsstellen weiter beschäftigt werden. Insgesamt gibt es im Erzbistum 23 solcher Einrichtungen.

Viele Aufgaben

Die Aufgabe einer Verrechnungsstelle ist es, die Kirchengemeinden als Dienstleister optimal zu unterstützen, zu beraten und somit von der Verwaltung zu entlasten. Neben den Aufgaben der Finanzverwaltung ist die Einrichtung für die Immobilienverwaltung sowie die Kindergartengeschäftsführung zuständig. Um diese Dienstleistungen auch in Zukunft mit der hohen Qualität gewährleisten zu können, ist die Schließung der Einrichtung erforderlich geworden.

Andere Stellen übernehmen Dienstleistungen

Ab dem Jahr 2020 werden die bisherigen Dienstleistungen der Verrechnungsstelle Pfullendorf von den Verrechnungsstellen Sigmaringen, Singen und Radolfzell übernommen, sodass der Service für die betroffenen Kirchengemeinden sichergestellt werden kann. „Details über die künftige Aufgabenverteilung und Zuständigkeiten der betroffenen Verrechnungsstellen werden derzeitig unter Beteiligung aller Betroffenen erarbeitet“, heißt es in der Pressemitteilung über das Aus der kirchlichen Einrichtung in Pfullendorf, die erst vor vier Jahren ihr langjähriges Domizil in der Andreas-Rogg-Gasse verlassen und neue Räumlichkeiten im ersten Obergeschoss des Gebäudes in der Hauptstraße 40 bezogen hat und rund ein Dutzend Mitarbeiter beschäftigte.