In Pfullendorf war gestern richtig viel geboten. Hier Pfarrfest der katholischen Kirchengemeinde, dort Brauereifest im Lamm, Ausstellungseröffnung in der Galerie und natürlich der verkaufsoffene Sonntag mit Generationenfest, Talent- und Ideenbörse. Zusätzlich informierten zahlreiche Vereine und Institutionen über ihr Angebotsspektrum. Zum Organisationsteam hatten das Netzwerk 50+, die Spitalpflege und der VdK gehört. Die Altstadt war schon gut gefüllt, als Bürgermeister Thomas Kugler, die städtische Seniorenbeauftragte Ruth Schuttkowski und Marco Schiedt von der Wirtschaftsinitiative Pfullendorf die Besucher um 14 Uhr auf dem Marktplatz begrüßten.

Modelleisenbahner, Gesangverein, Kleintierzüchter und Hobbyimker waren mit von der Partie, Tangotänzer, Einradfahrer und das Jugendrotkreuz. Begehrt war das Kinderschminken in der Stadtbücherei, denn Mariposa zauberte den Kindern tolle Motive auf das Gesicht. So wie die vierjährige Djuliana aus Pfullendorf ließen sich so einige Mädchen eine rosa Elsa aufmalen. „Das ist die Eiskönigin von Disney“, erklärte Mariposa. Klaus Kaupp und Tom Hazy von der „Kleinen Countryband“ unterhielten auf dem Marktplatz mit Songs von Johnny Cash und anderen. Im Moccafloor spielten die neunjährige Sofia Mazur und die achtjährige Jana Zimmermann auf dem Klavier vierhändig ein Werk des Komponisten Anton Diabelli. Erstmals beteiligte sich der türkische Sportverein Pfullendorf mit einem Essensstand. Dort herrschte schon allein deshalb gute Stimmung, weil die Kicker vom Türk. SV kurz zuvor gegen die Spielgemeinschaft Herdwangen-Großschönach gewonnen hatte.

Entspannt bummeln, Schnäppchen machen und dazu ein abwechslungsreiches Programm genießen, diese Aussichten lockten zahlreiche Besucher. „Wir waren schon auf dem Flohmarkt und wollen uns jetzt noch ein bisschen in der Stadt umschauen“, sagten Caro Stein und Jan Düe aus Heiligenberg. Mit einem Eisbecher stärkte sich Hermann Lorch aus Herdwangen-Schönach, bevor er seinen Bummel startete. Und Silvia Lorch wartete auf ihren Einsatz beim Gesangverein. Der verteilte in der Fußgängerzone kleine Liederbücher und animierte zum Mitsingen.

Die Einzelhändler zogen positive Bilanz: „Super, vor allem die erste Stunde war der Wahnsinn. Im Herbst ist immer mehr los wie im Frühling“, freute sich Hans-Jürgen Braun von Intersport Marco über viele Kunden. Auch Hans-Peter Langer von Downtown war rundherum zufrieden. „Unsere Jeans-Aktion wurde sehr gut angenommen.“

 

Ladenöffnungsgesetz

Geschäfte dürfen laut Gesetz zu bestimmten Anlässen an höchstens drei Sonn- und Feiertagen im Jahr geöffnet sein. Ausgenommen sind die Sonntage im Advent, die Feiertage im Dezember sowie der Oster- und Pfingstsonntag. Nach maximal fünf Stunden am Stück müssen Verkaufssonntage um 18 Uhr enden. (kaj)

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