Im Dezember 1973 wurden sie nach der Wehrausbildung aus der damaligen Generaloberst-von-Fritsch-Kaserne entlassen, jetzt sahen sie sich wieder. Seit 2013 heißt die Kaserne Staufer-Kaserne. Hier findet sich heute das Ausbildungszentrum Spezielle Operation der Bundeswehr.

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Die Männer, die sich jetzt trafen, wurden 1972 als junge Burschen für 15 Monate als Wehrpflichtige vereidigt. Insgesamt waren es 38 junge Männer, die bei der Feld-Artillerie 2./101 ihre Ausbildung machten. Doch nur 16 Kameraden von damals waren beim ersten Reservisten-Treffen vor dem Kasernen-Tor in Pfullendorf dabei. Es sei nicht ganz einfach gewesen, die Anschriften ihrer ehemaligen Wehrkameraden in Erfahrung zu bringen, schilderten der ehemalige Batterie-Chef, Erich Koch, und seine Mitstreiter, Otto Fischer aus Engelswies und Fridolin Just aus Oberkirch. Nicht alle seien erreichbar gewesen oder konnten am Treffen teilnehmen.

Aus Burschen wurden Männer

Doch das Wiedersehen der mittlerweile im Rentenalter stehenden Kameraden war groß und wurde mit einem kleinen Sektempfang gefeiert. Das Eintreffen der Teilnehmer sei spannend gewesen, wie Otto Fischer schilderte. Aus ehemals schlanken Burschen waren Männer geworden, die sich teilweise doch sehr verändert hatten.

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Eine knapp zweistündige Führung durch die Staufer-Kaserne schloss sich an. Dabei gab es einen regen Austausch unter den Teilnehmern des Reservistentreffens über die Frage, was sich zwischenzeitlich im Wehr- und Ausbildungsbereich geändert hat. Zur Mittagszeit verweilte man in der Kantine und es gab einen regen Austausch über die einstige Bundeswehrzeit. Einige der früheren Kameraden hatten Bilder mitgebracht. Zahlreiche Erinnerungen wurden dabei wach.

Wiedersehen zum 50-Jährigen geplant

Der besondere Dank der Teilnehmer galt Erich Koch, Otto Fischer und Friedhelm Just für die Organisation des Reservistentreffens. Gleichzeitig gab es das gegenseitige Versprechen, sich in jedem Falle beim 50-Jährigen wiederzusehen.