Das Burgfest in Burgweiler war wieder ein voller Erfolg. Und dies, obwohl das Programm am Samstagabend und am Sonntag nicht draußen stattfanden, sondern im Festzelt veranstaltet werden musste. Es waren die schweren vorausgesagten Gewitter, welche das Führungsteam des Musikvereins Burgweiler die sichere Variante wählen ließen.

In diesem Jahr gelang Bürgermeister Christoph Schulz (links) ganz unproblematisch der Anstich des Bierfasses. Assistiert haben ihm Christian Großmann (Mitte) und der neugewählte Ortsvorsteher Matthias Seitz.
In diesem Jahr gelang Bürgermeister Christoph Schulz (links) ganz unproblematisch der Anstich des Bierfasses. Assistiert haben ihm Christian Großmann (Mitte) und der neugewählte Ortsvorsteher Matthias Seitz. | Bild: Robert Reschke

„Ein einfaches Umziehen vom Burgberg ins Festzelt ist alleine wegen der gewaltigen Technik der drei Bands am Burg-Brass nicht machbar“, erläuterte Martin Brucker. Er bildet seit Oktober zusammen mit Christian Moßmann und Carina Müller das dreiköpfige Führungsteam des Vereins. Am Samstag startete der Burg-Brass wieder mit drei Formationen.

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Blech-X-Press sind die Spezialisten für böhmisch-mährische Klänge. Mit ihren vielen Polkas und Märschen und vielen Soli waren sie der Garant für traditionelle Blasmusik und damit ein Anziehungspunkt für die eher ältere Generation. Und wohl fühlten sich nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Band, die bereits zum zweiten Mal nach Burgweiler kam.

Immer mehr junge Besucher füllen das Zelt

„Es ist eine tolle Atmosphäre auf dem Berg, aber im Zelt ist es auch ganz sympathisch“, findet Bandansager Simon Heimpel. Und je mehr sich der Auftritt der Gruppe Jack Russel‘s Halsbänd näherte, umso mehr füllte sich das Zelt mit jungen Besuchern.

Die Jack Russel‘s Halsbänd sorgte mit ihrem Schwung vor allem beim jüngeren Publikum für Begeisterung.
Die Jack Russel‘s Halsbänd sorgte mit ihrem Schwung vor allem beim jüngeren Publikum für Begeisterung. | Bild: Robert Reschke

Schlagartig wechselte mit den ersten Klängen die Stilrichtung und vor der Tribüne gab es wegen der tanzenden Fans kein Durchkommen mehr und die Party ging jetzt erst richtig los. „Wir wollen bewusst ein generationenübergreifendes Programm für Jung und Alt anbieten“, sagte Martin Brucker über die Auswahl der Bands.

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„Seit dieser Umstellung des Programms bekommen wir immer mehr junge Besucher, was uns sehr freut“, erläuterte er weiter. Mit Bad Shakyn wurde die Blechmusik dann noch rockiger. Da vermischte sich traditioneller Ska der gediegenen Art mit harten Offbeats. Dem jungen Publikum hat es jedenfalls gefallen und erst um 1.30 Uhr verwehten die letzten Klänge.

Mit dem Auftritt der Jack Russel‘s Halsbänd gab es vor der Bühne kein Durchkommen mehr.
Mit dem Auftritt der Jack Russel‘s Halsbänd gab es vor der Bühne kein Durchkommen mehr. | Bild: Robert Reschke

Insgesamt gestalten neun Musikgruppen das Burgfest. Am Sonntag sorgten drei Musikvereine für Unterhaltung. Zum Frühschoppen spielte der Musikverein Schnetzenhausen auf. Da mundeten der Burgberg-Spieß oder der Mac Burg umso besser.

Tanzwütige feiern bis spät in den Abend

Nach der Luftballon-Preisverleihung der Burgnarren aus Burgweiler war dann der Musikverein Schmalegg an der Reihe, bevor der Musikverein Oberschmeien mit seinem Gesangsduo den nächsten Part übernahm. Am Abend wurden dann die Tanzwütigen vom Sterntaler-Duo bis spät in den Abend begleitet.