Die Erfolgsgeschichte der Wirtschaftsinitiative Pfullendorf wird am 11. Oktober, fortgesetzt – die Ausbildungsbörse in der Stadthalle. Zum 17. Mal können sich Unternehmen mit ihren Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten ihren potenziellen Lehrlingen und Mitarbeitern präsentieren. Und zum 17. Mal organisiert WIP-Vorstandsmitglied Bernd Ruther die Lehrstellenbörse, die sich in den vergangenen Jahren zunehmend zu einer Praktikabörse entwickelt habe, wie er im Gespräch mit dem SÜDKURIER erklärt. "50 plus", hat er sich bezüglich der Zahl der teilnehmenden Firmen zum Ziel gesetzt, und etliche neue Aussteller haben sich schon angemeldet.

Die in Frickingen beheimatete Firma HSM ist erstmals in Pfullendorf dabei, ebenso die Schreinerei Wiehl aus Bingen oder die Formenbaufirma Stehle aus Herdwangen. Auch die Ostracher Firma Neher Dia sucht bei der WIP-Börse nach geeignetem Nachwuchs, wobei es nach der Erfahrung von Bernd Ruther am Veranstaltungstag höchst selten zu konkreten Lehrstellenzusagen kommt: "Im Anschluss hake ich bei den teilnehmenden Betrieben nach, die berichten, dass man mit Schülern vor allem wegen Praktika spricht, mal konkret oder eher unverbindlich." Etliche Betriebe beteiligen sich seit vielen Jahren an der Lehrstellenbörse, nennt Ruther stellvertretend die Firma Klaiber. Auch die Vertreter vieler Behörden und Institutionen wie die Agentur für Arbeit, Krankenkassen, Sozialeinrichtungen oder die Stadt nutzen die Gelegenheit, um mit Schülern ins Gespräch zu kommen. Die Mehrzahl der Standbetreiber schickt mittlerweile nicht nur ihre Ausbildungsverantwortlichen, sondern Lehrlinge, die den fast gleichaltrigen Besuchern ihren Arbeitsalltag schildern.