Mit Trillerpfeifen und Glocken haben die Beschäftigten der Straßenmeisterei und des Bauhofs in Pfullendorf am Montagmorgen um 6.30 Uhr einen so genannten „Weckruf“ zusammen mit dem Gewerkschaftsbezirk von Oberschwaben gestartet. Wie die Gewerkschaft mitteilt, geschah dies, um den Arbeitgebern lautstark zu zeigen, dass sie hinter der Forderung in der Tarifrunde für den Öffentlichen Dienst stehen. Gefordert wird eine Lohnerhöhung von 6 Prozent, mindestens aber um 200 Euro. Die zweite Verhandlungsrunde in der Tarifauseinandersetzung findet am Montag und Dienstag statt. Sollte kein vernünftiges Angebot vorgelegt werden, seien die Beschäftigten jederzeit bereit, in einen weiteren Ausstand zu gehen, so die Gewerkschaft. Nach deren Einschätzung liegen die Einkommen im Öffentlichen Dienst weit hinter den Einkommen in anderen Branchen. Gerade die Mitarbeiter in den Straßenmeistereien und Bauhöfen hätten eine hohe Verantwortung und würden bei Wind und Wetter großen Einsatz für die Bürger bringen, argumentieren die Gewerkschafter.