Bei den beiden spürt man deutlich die Zufriedenheit über Vergangenheit und Gegenwart und Hoffnung für die Zukunft. Zwei Töchter sind aus der Ehe hervorgegangen, die mit drei Enkeln und einem Urenkel zur eisernen Hochzeit gratulieren werden. Die Glückwünsche der Gemeinde Ostrach, der Landrätin und des Ministerpräsidenten wird ihnen Bürgermeister Christoph Schulz überbringen.

Lehre in der Landwirtschaft

In Bingen geboren, besuchte Werner Holdenried die dortige Volksschule und wuchs mit sechs Geschwistern im Elternhaus auf. Schon bald entschied er sich für eine Lehre auf dem landwirtschaftlichen Hofgut „Amerika“ in Sigmaringen. Während des Krieges musste er als Flakhelfer nach München gehen, wo er mit Ende des Krieges in amerikanische Gefangenschaft geriet.

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Zunächst wurde er ins Salzbergwerk nach Heilbronn gebracht. Schließlich wurde das Lager der französischen Besatzungsmacht übergeben. Während des Transports nach Frankreich gelang ihm gemeinsam mit einem Kameraden die Flucht in die Heimat. Arbeit fand er im Monierbau bei der Firma Eisen-Keller in Ostrach.

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Emma Holdenried, geborene Bolter, stammt aus Mengen. Sie arbeitete nach dem Schulbesuch in der Zelluloidfabrik in Mengen. Standesamtlich und kirchlich wurde das junge Paar in der Heimatstadt von Emma Holdenried getraut.

Im Garten gibt es viel zu tun

Nachdem Emma Holdenried nach Ostrach gezogen war, arbeitete sie zunächst im Haushalt der Bäckerei Grom, später als Hilfe in verschiedenen Haushalten. Den beim neuen Haus angelegten Garten pflegte sie leidenschaftlich, während Ehemann Werner Kaninchen züchtete und bei Kleintierausstellungen immer wieder Preise und Trophäen errang.