Wenn sich bei der Löschgruppe Burgweiler im vergangenen Jahr die Einsätze mit neun an der Zahl auch in Grenzen hielten, waren die Mitglieder umso mehr bei der Mitarbeit im Rahmen der Außensanierung von Gerätehaus und Mannschaftsheim gefordert. Das Dach wurde erneuert und die ganze Fassade erhielt einen neuen Anstrich. Kommandant Alfred Götz und Ortsvorsteher Wolfgang Richter sprachen von einem Schmuckstück in der Mitte der Ortschaft und dankten für den freiwilligen Einsatz als deutlichen Beweis des Zusammenhalts der Wehr. Diese zählt derzeit 35 aktive Wehrmänner, drei aktive Wehrfrauen und elf Jugendfeuerwehrleute.

Neun Mal im Einsatz

In 19 Proben und einer Hauptprobe breitete die Burgweiler Wehr sich auf Ernstfälle vor. Neun Mal musste sie ausrücken. Hauptsächlich waren es Verkehrsunfälle und Fahrzeugbrände und ein Großeinsatz bei dem Unwetter mit gehörigem Hagelschlag am 6. Juni in Ostrach. Bei Veranstaltungen in Burgweiler und Ostrach übernahm die Wehr die Verkehrssicherung. Im vergangenen Herbst empfing sie 45 Feuerwehrsenioren aus dem Landkreis Sigmaringen und führte diese durch das Grenzsteinmuseum und auf den Bannwaldturm im Naturschutzgebiet.

In guter Hand befinden sich die elf Jugendfeuerwehrleute bei Jugendwartin Daniela Tröndle-Jahr, die ebenfalls von 18 Proben, der Teilnahme am Zeltlager in Mengen, der Rolle als Verletzte bei der Jahreshauptübung und mehreren kameradschaftlichen Treffen berichtete. Schriftführer Rainer Lutz ging detailliert auf das Jahresprogramm ein und erwähnte den Ausflug mit der Räuberbahn nach Pfullendorf und Wanderung zu den Reiterstuben in Brunnhausen. Erfolgreich verliefen Herbstfest, Weihnachtsfeier und Schnuppertag für Kinder. Ein kleines Kassenminus vermeldete Joachim Metzler, das aber, so Kommandant Götz, dem Polster gegenüber, verträglich ist.

Wolfgang Richter dankt für Zusammenarbeit

40 Jahre leistete Joachim Metzler Feuerwehrdienst und wurde er geehrt. Götz würdigte seine Tätigkeit in der Grundausbildung, als Trupp- und Gruppenführer, Erwerb des Leistungsabzeichens in Bronze, Silber und Gold und als langjähriger Fahnenträger und Kassenverwalter. Er überreichte ihm ein Dankgeschenk. Gesamtkommandant Eugen Kieferle brachte Dankbarkeit und Anerkennung für die geleistete Arbeit zum Ausdruck und informierte über technische Neuerungen und Bestimmungen, während Ortsvorsteher Wolfgang Richter sich sehr persönlich für die 25 Jahre vertrauensvolle Zusammenarbeit dankte, zumal er bei der kommenden Kommunalwahl nicht mehr kandidieren werde.