Eines der zusätzlichen Angebote ist ein sogenanntes Offenes Impfen im Kreisimpfzentrum in Tuttlingen. Dort können sich Kreisbürger ab Mittwoch, 7. Juli immer von montags bis samstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr ohne Termin impfen lassen. Vor allem Impfstoffe von Biontech und Johnson & Johnson sollen gespritzt werden. Auch Astrazeneca werde verwendet. Aber das Interesse, damit geimpft zu werden, lasse weiter nach, so Bär. Um Wartezeiten zu vermeiden, sollten sich Bürgerinnen und Bürger für das Offene Impfen die notwendigen Unterlagen von der Homepage des Kreises herunterladen und einen Ausweis mitbringen.

40 000 Erstimpfungen in Hausarztpraxen

In Zusammenarbeit mit dem Sportkreis und der katholischen wie der evangelischen Kirche sowie dem Handwerk soll es weitere Impfaktionen geben, wie Bär ankündigte. Inzwischen wird in 73 Hausarztpraxen im Kreis Tuttlingen geimpft: Rund 40 000 Erst- und 15 000 Zweitimpfungen seien in den Praxen bereits erfolgt, so Bär.

Soldaten aus Stetten a.k.M. verabschiedet

Der Tuttlinger Landrat Stefan Bär (links) und Sozialdezernent Bernd Mager dankten den Soldatinnen und Soldaten der Panzerpionierkompanie 550 aus Stetten a.k.M. für deren Unterstützung bei der Kontaktnachverfolgung. Unter der Leitung des Verbindungskommandeurs Werner Sauer und Hauptmann Ortlieb hatten diese das Gesundheitsamt unterstützt. Wegen der geringen Inzidenz wurde der Einsatz jetzt beendet.
Der Tuttlinger Landrat Stefan Bär (links) und Sozialdezernent Bernd Mager dankten den Soldatinnen und Soldaten der Panzerpionierkompanie 550 aus Stetten a.k.M. für deren Unterstützung bei der Kontaktnachverfolgung. Unter der Leitung des Verbindungskommandeurs Werner Sauer und Hauptmann Ortlieb hatten diese das Gesundheitsamt unterstützt. Wegen der geringen Inzidenz wurde der Einsatz jetzt beendet. | Bild: Landratsamt Tuttlingen

Mit einem Dank verabschiedet hat der Tuttlinger Landrat am Freitag die Soldatinnen und Soldaten der Panzerpionierkompanie 550 aus Stetten a.k.M., die das Gesundheitsamt des Kreises bisher bei der Kontaktnachverfolgung unterstützt hatten. In Spitzenzeiten waren 15 Soldatinnen und Soldaten dafür tätig, geleistet wurden insgesamt 20 000 Einsatzstunden. Dieser Bundewehreinsatz wurde gestern beendet.

Das könnte Sie auch interessieren