Eigentlich ist das Klanghaus eine private Kunst- und Musikschule im ehemaligen Schulhaus zwischen den Ortsteilen Unter- und Oberschwandorf. Doch in den fünf Jahren seines Bestehens hat sich die Einrichtung auch zu einem Treffpunkt für Bürger, besonders für Senioren, entwickelt.

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Das soll nach dem Willen des Gemeinderats auch in Zukunft so bleiben. Dafür schuf das Gremium in dieser Woche die rechtlichen Voraussetzungen. Die Verwaltung ist in diesem Fall doppelt gefordert.

Immobilie gehört der Gemeinde

Zum einen gehört die Immobile der Gemeinde, zum anderen musste der Gemeinderat der fälligen Nutzungsänderung und dem Bauantrag zur Nutzungsänderung zustimmen. In dem Komplex ist auch der kommunale Kindergarten untergebracht.

Öffentliche Veranstaltungen mit Ausschank

Schon bisher gibt es im Klanghaus öffentliche Veranstaltungen mit Ausschank. Für Familienfeiern, Seniorennachmittage und andere bewirtete Veranstaltungen erteilte die Gemeinde jeweils eine Gestattung. Bürgermeister Hans-Jürgen Osswald sagte: „Wegen der Vielzahl der Gestattungen ist jetzt eine normale Gaststättenkonzession erforderlich.“

Keine Konkurrenz zu gastronomischen Betrieben

Ausdrücklich wies er darauf hin, dass damit keine Konkurrenz zu bestehenden gastronomischen Betrieben geschaffen werde. Es gelte, für die bisherige Nutzung den notwendigen juristischen Rahmen zu schaffen. Das sahen die Gemeinderatsmitglieder genauso.

Ein Treffpunkt für Jung und Alt

Osswald fasste das in der Feststellung zusammen: „Das Klanghaus hat sich in der Vergangenheit tatsächlich als Treffpunkt für Jung und Alt entwickelt. Die derzeitige Nutzung erfüllt deshalb im weitesten Sinn auch eine gesellschaftliche Aufgabe.“

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Eine Gaststättenerlaubnis ist allerdings allumfassend. Theoretisch könnte das Klanghaus über dem Kindergarten einen täglichen Bierausschank einrichten. Damit garantiert ist, dass in Zukunft alles so bleibt, wie es aktuell ist, kommt die Gemeinde als Besitzerin der Immobilie ins Spiel. Sie wird durch eine vertragliche Vereinbarung mit dem Klanghaus als Pächter für die Festschreibung der heutigen Nutzung sorgen.