Drei Tage Musik, drei Tage Zeltplatzparty, drei Tage Festival: Vom 22. bis 24. Juni wird Neuhausen ob Eck erneut zum Mekka für Musikfans. Dann findet das Southside-Festival 2018 statt - und es könnte in diesem Jahr noch größer werden als in den vergangenen Jahren. Für das Festival 2018 sind nämlich erstmals 65.000 statt 60.000 Besucher zugelassen. Die Polizei hat sich auf den Besucheransturm vorbereitet. Jetzt hat sie  über ihr Sicherheitskonzept informiert. 

Dieses Konzept sei in Zusammenarbeit mit Genehmigungsbehörden, Veranstaltern, Rettungsdienst und Feuerwehr weiter fortgeschrieben und angepasst worden. Laut dem Einsatzleiter der Polizei, Jörg Rommelfanger, werde es auch in diesem Jahr Kontrollen des Veranstalters und der Polizei geben, um ein friedliches Festival zu gewährleisten. 

Polizei setzt auf Präsenz und Videoüberwachung

Das Einsatzkonzept basiere auf Erfahrungen der Vorjahre, sagte Michael Aschenbrenner von der Tuttlinger Polizei. So wollen die Beamten Präsenz auf dem ganzen Konzertgelände und auf dem Campingplatz zeigen. Eine mobile Einsatzzentrale soll rund um die Uhr besetzt sein, außerdem werde das Areal wie schon im Vorjahr videoüberwacht.

Wenn 65.000 Menschen zu einem Festival anreisen, spielt außerdem das Thema Straßenverkehr eine zentrale Rolle. Wegen der Aufstockung der Besucherzahl wurden die Parkplätze vergrößert, was die Sperrung der Landstraße zwischen Bergsteig und Neuhausen ob Eck für den Durchgangsverkehr notwendig machte. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Laut Polizei kommt es immer wieder zu Diebstählen 

Im Voraus hatte die Polizei Sicherheits- und Rettungskräfte geschult: Gefahrensituationen sollen möglichst früh erkannt und verhindert werden. „Diebstähle sind auf dem Southside immer ein großes Thema, Alkohol natürlich auch“, sagte Aschenbrenner. Er rät Besuchern, mit so wenig Wertsachen wie möglich anzureisen.

Auch das Thema Terrorgefahr spiele eine Rolle bei der Vorbereitung der Polizei. Zudem sei man für die Räumung des Geländes bei einem Unwetter gerüstet - ein Fall, der 2016 eingetreten war.

Ein ganzes Social-Media-Team der Polizei ist das Wochenende über im Einsatz, und will die Besucher über das Festivalgeschehen und die polizeilichen Vorfälle auf dem Laufenden zu halten. Über Facebook und Twitter geschah das schon im Vorjahr. Dieses Mal soll zudem auch der Instagram-Kanal der Landespolizei bedient werden.