Der letzte Oldtimer-Teilemarkt fand im Jahr 2019 statt. Er lockt seit Jahren viele Hunderte Besucher nach Meßkirch. Er gilt als Paradies für Schrauber und Bastler, die sich aus dem ganzen süddeutschen Raum von Stuttgart bis Augsburg sowie aus Österreich und der nahen Schweiz in Meßkirch treffen. Denn die Besonderheit an diesem Markt liegt in der Fülle des Sortiments, das sich von Jahr zu Jahr vergrößert hat.

Marvin Hohbein organisierte ursprünglich den Markt

Als 1990 Marvin Hohbein den ersten Oldtimer-Teile-Markt mit knapp 20 Ausstellern aus der Umgebung organisiert hat, war dies eine Besonderheit. Durch seine Initiative und die Unterstützung gleichgesinnter Freunde, zu denen auch der inzwischen verstorbene Ferdinand Back zählte, nahm der Markt über die Jahrzehnte eine stattliche Größe an. Inzwischen findet der Markt auf dem gesamten Vorplatz der Stadthalle in Meßkirch, wie auch in der angrenzenden Markthalle mit insgesamt über 150 Händlern statt.

Trio verantwortet jetzt die Organisation

Es ist der 30. Oldtimer-Teilemarkt, der am Samstag 21. Mai, von 8 bis 17 Uhr abgehalten wird. Marvin Hohbein, gab vor Jahren aus gesundheitlichen Gründen die Leitung des Marktes an Ferdinand Back ab. Doch mit dem plötzlichen Tode im Jahr 2020 von Ferdinand Back, war eine Weiterführung fraglich. Bedingt durch die Corona-Pandemie konnte der Markt in den vergangenen beiden Jahren nicht stattfinden.

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Doch langjährige Unterstützer und Freunde des Marktes waren sich einig, dass der Markt wieder stattfinden soll. An vorderster Stelle setzen sich jetzt Alfred Gmeiner aus Meßkirch, Markus Haas aus Kreenheinstetten und Hubert Müller aus Langenhart als verantwortliches Team für das Fortbestehen ein. Sie werden den „Meßkircher-Oldtimer-Teilemarkt“ als Veranstalter weiter führen. „Wir werden alles in gewohnter Art und Weise und gegebenenfalls mit kleinen organisatorischen Änderungen beibehalten und wollen damit dazu beitragen, dass der Meßkircher Oldtimer-Teile-Markt weiterhin über die Heimatgrenzen und in der süddeutschen Region bekannt bleibt“, berichtet das Trio. Es gilt dabei die alte Devise: „Hier gibt es alles, was es sonst nicht gibt.“ Neben der Großauswahl von Teilen für Moped, Traktor, Motorrad und Auto, wie auch Literatur, Werkzeug und vielem Anderen ist auch der gemütliche Biergarten sowie ein Wurst- und Getränkestand vorhanden.

Anmeldungen sind bei Alfred Gmeiner Im Ehnried 3, 88605 Meßkirch, Mobil 01 71/8 98 82 30 oder per E-Mail an gmeiner@oldtimermarkt-messkirch.de möglich.