Seit 20 Jahren unterhält der Caritasverband im Dekanat Sigmaringen-Meßkirch in der Zimmernstadt eine Außenstelle mit verschiedenen Beratungsangeboten. Die Beratungsstelle war ursprünglich im Nebengebäude des Conrad-Gröber-Hauses untergebracht, wie es in einer Mitteilung der Caritas heißt. Bis zur Fertigstellung des neuen St. Martin-Zentrums, das das Gröber-Haus ersetzt, gab es eine vorübergehende Unterbringung im Klösterle.

Neue Gesichter im Team

Jetzt ist der Neubau fertig und auch die Beratungsdienste des Caritasverbandes haben ein modernes Domizil im St. Martin-Zentrum. Und nicht nur das. Neu im Team sind Christine Brandenburger, Karin Lehmann und Sarah Hermann, die neben Sanja Mühlhauser nun für viele Anliegen zur Verfügung stehen. Sebastian Metzger, Referatsleitung Caritassozialdienst und Migration, ist überzeugt, dass man für die Zukunft bestens aufgestellt sei.

Beratung findet wieder persönlich statt

Wer auf den Parkplatz des Hauses St. Martin fährt, der sieht schon gleich rechts den Eingang zu den drei Beratungsbüros. Derzeit müssen Besuchende noch vor der Türe warten, bis sie ihren Termin haben. War in den vergangenen Wochen die Beratung nur per Telefon möglich, so können jetzt auch Gespräche von Angesicht zu Angesicht geführt werden. Allerdings getrennt durch eine Plexiglasscheibe.

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Großer Beratungsbedarf bei Eltern und Schwangeren

159 Menschen holten sich im vergangenen Jahr Hilfe beim Caritassozialdienst und 139 nahmen die Migrationsberatung in Anspruch. Spitzenreiter war die Schwangerschaftsberatung mit rund 350 Anfragen pro Jahr. Stark gefragt sind auch Informationen zu den Hilfsangeboten für Eltern. „Da ist unser Netzwerk hilfreich“, sagt Christine Brandenburger, die neu in Meßkirch ist, beim Caritasverband aber schon „ein alter Hase“. „Viele Problemstellungen sind ähnlich, wenngleich die Menschen auch oft aus ganz unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen kommen“, weiß Karin Lehmann vom Caritassozialdienst.

Ausweg aus schwierigen Situationen

Oft sei es die finanzielle Situation, die für die Betroffenen keinen Ausweg mehr biete. Mit entsprechenden Anträgen kann da oft eine wertvolle Hilfe gegeben werden. „Es gibt sehr viele Angebote, aber für Laien sind sie schwer zu unterscheiden und das Ausfüllen eines Antrags, das ist schon eine Sache für sich“, macht Lehmann deutlich. Sarah Hermann ist sowohl in der Schwangerschaftsberatung als auch in der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer tätig.

Beratungsgespräche finden derzeit nur auf Terminabsprache statt. Die offene Sprechstunde wird derzeit wegen der Corona-Pandemie nicht angeboten. Sarah Hermann erreicht man unter 07 57 5/9 20 91 70, Christine Brandenburger unter 07 57 5/9 20 91 72, Karin Lehmann unter 07 57 5/9 20 91 71 und Sanja Mühlhauser unter 01 51/55 06 35 49.